Berry hat geschrieben: ↑Sa 10. Jan 2026, 22:09Ich wüsste keinen Huforthoäden hier in der Nähe, hab aber auch schon länger nicht mehr geschaut.
Die DHG hat eine
Karte.
So interessant, wie viele hier eher aus praktischen Gründen entscheiden. Das hab ich ehrlich gesagt genauso gemacht letztes Jahr, als ich die Hufprobleme hatte und nach 25 Jahren alleine bearbeiten das Gefühl hatte, nicht mehr klarzukommen. Der Hufbearbeiter, der mir das 2000 beigebracht hat, ist längst in Rente. Ich würde sagen, das war eher NHC, aber diese chicen Begriffe waren damals noch nicht so verbreitet, deswegen weiß ich es nicht genau. Also hab ich zunächst versucht, seinen Nachfolger zu kontaktieren, aber der hat nicht geantwortet. Deswegen hab ich Frank gefragt. Aber nicht extra deswegen, weil er Huforthopäde ist, sondern weil ich ihn als Jugendliche mit seinem Pferd umgehen sehen hab (sie waren oft da spazieren wo ich aufgewachsen bin). Deswegen war ich mir sicher, dass er lieb mit meinen Pferden umgehen würde und sie sich auch nach dem Termin noch auf die Hufbearbeitung freuen würden. Ich bin also quasi da reingerutscht.
Warum ich vorerst dabei bleibe, ist auch ein praktischer Grund, aber aus anderer Sicht praktisch: Konstanze hat mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund Lust darauf, sich über Zusammenhänge und "es kommt drauf an" zu unterhalten und gemeinsam zu überlegen, wie man Zusammenhänge besser verstehbar machen kann. Ich brauche jemanden, der gerne viel Zeit darein versenkt, gemeinsam zu denken. Wäre das ein NHC-Bearbeiter gewesen, bei dem ich diese spielerische Freude am Denken erlebt hätte, dann würde ich jetzt vielleicht in diese Richtung weitergehen. Schon lustig, wie Zufälle und persönliche Umstände manchmal bestimmen, wie sich die eigenen Wege ausformen.