Ich vermute, dass jeder Hufbearbeiter wöllte, dass es zum Pferd und seinen Hufen passt. Dennoch unterscheiden sich die Strategien. Deswegen würde ich gern besser verstehen, wie genau diese Unterschiede zustande kommen. Also ob sich die Leute zum Beispiel darin unterscheiden, was sie als passend zum Pferd erachten, worauf sie dabei achten und woraus sie das schlussfolgern.
Unterschiede können ja ganz unterschiedliche Ursprünge haben. Also verschiedene Personen könnten zum Beispiel
- unterschiedliche Dinge sehen
- den Ursprung des Gesehenen unterschiedlich interpretieren
- die Konsequenzen des Gesehenen unterschiedlich interpretieren
- unterschiedliche Ansichten darüber haben, ob etwas überhaupt veränderungswürdig ist
- unterschiedliche Ansichten darüber haben, ob und wie sehr ein Eingriff darauf wirkt
- unterschiedliche Ansichten darüber haben, ob durch den Eingriff unerwünschte Nebenwirkungen entstehen
Das würde ich gern besser verstehen. Mir geht es überhaupt nicht darum, ob eine Bearbeitungsform besser ist als die andere, sondern warum Personen angesichts der gleichen Situation zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Diese Frage treibt mich generell um, aber Hufe sind dafür ein super schönes Anwendungsbeispiel.