nun hab ich mal eine grundsätzliche Frage. Mein Pferd ist ein Hannoveraner mit Vollblutanteil (sieht eher etwas vollblütig aus), heute waren wir 5,9km in fast ebenem Gelände (Höhenunterschied knapp 60m) wandernd unterwegs und das letzte Drittel ist er nur noch geschlichen.
Ganz ggf. könnten die Hufe ein Thema sein, wobei er dieses Jahr nicht besonders fühlig war. Er sucht zwar, wenn er die Wahl hat, den Grünstreifen, aber über eine größere Schotterstrecke ist er heute mit normalen Bewegungsablauf gegangen (das war am Anfang der Strecke).
Er ist 6 Jahre alt, gesund und steht in Offenstallhaltung. Figur ist normal (schlank), Hufe vor 2 Wochen gemacht. Unser Training besteht aus Longieren, Handarbeit und eben mindestens 1x wöchentlich ein längerer Spaziergang (mind. 1 Stunde).
Nun hat mir letztes Jahr mal eine Ernährungsberaterin gesagt, dass längere Schrittausritte (wir sind heute alle zu Fuß gelaufen) ihn wohl schaffen würden (falls er also zu dick werden würde, könnte ich ihn damit abspecken

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht mit den unterschiedlichen Pferdetypen?
Kann es sein, dass die "paar Kilometer" ihn so schaffen? Ich bin ein bißchen irritiert, weil ich erwartet hatte, dass er sowas "auf einer Arschbacke" abläuft

Bei Sarah von verwandert*de steht zwar auch, dass man mit ca. 3 km/h auf längeren Strecken rechnen sollte (das kam heute in etwa hin, mit 3 kleinen Graspausen) - aber ganz ehrlich: sie läuft mit 'nem Shetty und meinte damit auch, dass man Umwege und Pausen einplanen soll.
Habt Ihr Ideen? Wäre toll!