Du sagst, er sei "nicht besonders fühlig", - heisst im Umkehrschluss also, dass er schon "etwas fühlig" ist, also nicht unbedingt schotterfest? Dann seid ihr "eine grössere Schotterstrecke" gegangen, am Anfang der Strecke. Da lief er noch in normalem Tempo. Trotzdem kann es m.E. gut sein, dass er sich dort ein paar Druckstellen von grösseren Steinchen geholt hat, die er in dem Moment noch kompensieren konnte. Im Laufe der Reststecke hat es sich jedoch evtl nach und nach verschlimmert... Meiner hatte mal sowas ähnliches. Auch schotter-ungewohnt, lief dann aber - meiner damaligen Einschätzung nach - normal auf einer Schotter-Etappe, hüpfte und hampelte sogar noch unbeeindruckt kurz drauf rum... die Reststrecke lief er auch noch normal, aber das waren dann eh nur noch ca 1/2 km bis nach Hause. Abends dann lief er im Paddock als wenn er "Muskelkater" hätte (was nach der relativ kleinen Runde kaum sein konnte), und am nächsten Tag stand er stocklahm da, was sich später als Hufgeschwür entpuppte.
Ca 1 Jahr später hatten wir nochmal eins. Da trug er schon Hufschuhe und ich dachte, die Hufe wären damit "sicher". Nur - auf der Weide trug er sie natürlich nicht, und erst im Nachhinein fand ich auf der Weide dicke Schotterbrocken, grad auf der Galoppstrecke vom Tor nach oben. Damals war die Strasse nebenan neu asphaltiert worden, und von der Randstreifenbefestigung waren in den ersrten Monaten danach durch Fahrzeuge immer wieder Schotterbrocken auf die Weide geschleudert worden. Da ist er wahrscheinlich vor unserem Ausflug drauf getreten, womöglich im Galopp. In Unkenntniss dessen marschierte ich mit dem beschuhten Pferd los, das auch erstmal ungewohnt träge wirkte. Nach einer Weile lief er dann etwas williger, aber auch nicht wie gewohnt munter. Haben die Tour kurz gehalten, und dann am nächsten Tag auch wieder lahm mit späterem Hufgeschwür
