Koppeleinzäunung

Moderator: Sheitana

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b.e.a.s.t
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Koppeleinzäunung

Beitrag von b.e.a.s.t »

So nächstes Frühjahr wird es ernst, mit den Zäunen für die Koppel, momentan ist nur 1 Hektar der Koppel eingezäunt (mit Eichenbohlen) wir haben aber noch weitere 3 Hektar die wir einzäunen müssen, die Koppel ist nur 70 Meter breit dafür aber 2.5 Km lang :( kaufe ich weitere Eichenpfähle kostet mich das um die 2.500 Euro in Eichenpfählen, denn dann brauche ich an die 1.000 Pfähle, ausserdem sind die 2.5 Meter lang und müssen rund 70 cm tief eingebuddelt werden, das kostet unendlich Kraft und Zeit.

Alternative wären die einfachen Plastikpfähle allerdings haben die ja keine unendlich tolle Lebensdauer, kosten sicherlich auch gut 1.200 Euro bei Abnahme von 1.000 Stück?

Was habt ihr für Koppelzaun?
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larla
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Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von larla »

Wir ersetzen in Zukunft die Pfosten, die abbrechen, mit Betonpfählen.
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A.Z.
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Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von A.Z. »

Der vorige Stall, in dem wir waren, hatte auch relativ viel Fläche einzuzäunen.

Die haben auf jeden Fall alle Ecken in Holzpfosten gehabt und dann alle - wenn ich es nur genau erinnern würde - 10 oder 20 m mindestens einen Holzpfosten. Der Zwischenraum wurde mit Plastiksteckern aufgefüllt - alle :-e 4 oder 5 m.

Das ganze dreireihig, wo mehr Begängnis war auch vierreihig. Oberste Reihe Band wegen der Sichtbarkeit, der Rest Litze.
Viele Grüße Angela

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Stjern
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Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von Stjern »

Es gibt auch Recyclingpfosten, die sind unverrotbar. Aber auch nicht billig. Dafür steht nie wieder ein Austauch an.

Wir haben momentan die von A.Z. genannte Taktik. Ein Holzfposten, dazwischen 2-3 Plastikstecher, dann Holzpfosten. Dreireihig bespannt, oben breites Flachband, mittig dickere Kordel, unten schmales Flachband.

Was das Reinbringen der Pfosten angeht, haben wir einen Pfosteneinschläger, das geht super.

Es gibt auch benzinbetriebene Erdbohrer zu kaufen oder leihen. Je nach Bodenbeschaffenheit geht das sehr komfortabel.

Wenn die Eichenpfosten aber "nur" 2,50 Euro kosten also 2.500 Euro für die 1.000 Stück, dann würde ich mir das überlegen, denn die werden nicht spröde im Winter, wie die Plastikdinger. Sobald Du einen austauschen musst, war es dann genauso teuer.
Und Eiche sollte auch nicht so schnell verroten, wie die normalen Weichholzpfosten, denke ich mal.

Ansonsten ist die Frage, ob Du Wald hast? Ich habe mal einen Zaun gesehen, der wurde aus entrindeten Baumstämmen errichtet. Liebevoll ausgesucht, so dass sie recht gerade waren. Das sah sehr natürlich aus und war umsonst. Aber eben auch viel Arbeit, bis das Material zusammen war.

Alternativ kannst Du beim Stromversorger in Deiner Nähe fragen, ob die gerade irgendwo Pfosten austauschen. Die sind dann oft umsonst bei Selbstabholung.
ehem User

Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von ehem User »

Wir haben am Stall einerseits Holz-Einzäunung, aber auch dieseT-Pfosten aus Stahl. Die sind total robust und recht leicht in den Boden einzuschlagen. Ich finde die ziemlich praktisch und auch sehr robust. Da hast Du mit Spröde wie beim Kunststoff gar kein Problem.
ehem User

Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von ehem User »

nur Plastikstickel hält auf die Länge nicht, vor allem, wenn die blöd in der Windrichtung stehen.
Ist die Koppel euer Eigentum oder habt ihr zumindest einen sehr langfristigen Vertrag, also 10 Jahre oder mehr?
Wenn ja, braucht ihr zuerst mal richtig stabile Eckpfosten, die auch seitlich abgestützt werden. Ich würde hier massive Matellpfosten nehmen. Für die Strecke alle 3m einen Pfosten und zwar immer ein Metallpfosten (z.B Texas Trading), dann 2 Plastikstickel, dann wieder einen Metallpfosten. Das hält normalerweise sehr gut. Die Texas Trading sind mit der Hülse leicht einzuschlagen und sitzen bombenfest im Boden. Und sie sind unkaputtbar.
Von Holz bin ich vollkommen abgekommne, da der Ausfall schon nach 3 Jahren sehr hoch ist. Um die DInger in den Boden zu bekommen muss man meist graben -> schwere zeitaufwändige und teure Arbeit, die ständig wieder anfällt.
Die Platikstickel müsst ihr beobchten, wenn z.B. ein WIldwechsel/Wind durch Eure Koppel geht, müsst ihr die stellenweise ggf. auch durch Metallpfosten austauschen. Das Ganze wird sehr teuer, aber über die Jahre dürfte das die preiswerteste und am wenigsten arbeitsaufwändige Sache sein.
Viel SPaß beim Bauen!
ehem User

Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von ehem User »

Genau diese von Texas Tra*** haben wir :gut:
Hatte nur spontan nicht die richtigen gefunden.
Stjern
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Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von Stjern »

elja hat geschrieben: Von Holz bin ich vollkommen abgekommne, da der Ausfall schon nach 3 Jahren sehr hoch ist.
Nee, ne :-o War das Holz imprägniert? ich habe mich aus Kostengründen gerade gegen die Recyclingpfosten entschieden und Holz verbaut :cry:
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b.e.a.s.t
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Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von b.e.a.s.t »

Die Texas Trading ist ein Traum :sigh: aber bei so viel Koppel unbezahlbar. Die Idee Holzposten alle 20 Meter und dazwischen dann mit Plastikpfosten aufzufüllen find ich ganz praktisch *zugeb* leider sind die geviertelten Eichenstücken ohne Spitze, die muss man mit einem Erdbohrer einbringen, da ist leider nix mit rammen
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ehem User

Re: Koppeleinzäunung

Beitrag von ehem User »

ja, sie waren imprägniert. Leider ist die heutige Imprägnierung auch nichts mehr Wert. Das richtig giftíge Zeug dürfen die nicht mehr nehmen, das neue taugt nicht sehr viel. Früher haben die Pfosten ca. 20 Jahre durchgehalten...
Die Recyclingpfosten habe ich auch aussortiert, zu viel Arbeit, bis man sie im Boden hat und zu empfindlich.
Jeder Holzpfosten der bei mir steht wird gegen Metall ausgetauscht, wenn er kaputt geht.
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