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Re: KPU

Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 12:36
von calista
Unser Heu ist dieses Jahr ganz arm :wall: (1. Schnitt im September!), Pferd hat nach Einzug in den Offenstall schon erheblich abgenommen, ist jetzt eingedeckt und bekommt ausserdem Heucobs und Reiskleiepellets.

Re: KPU

Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 13:23
von bubi9191
Ich denke über das CME RiceUp nach... Erfahrungen?

Bei uns war die Heuernte top, am 02. November wurde sogar noch ein 4. oder 5. Schnitt gefahren (der natürlich nicht für Pferde ist!)

Re: KPU

Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 13:30
von Biggi
Mit 100 g Reischalenkleie oder wie hieß das Zeug noch, wurden meine Isländer regelrecht fett. War für mich ein Fehlgriff, aber für dein Pferd vielleicht genau das Richtige.

Das Neueste auf dem Markt ist von O**pi "Esperasette", eine alte Futterpflanze. Über Energiegehalt musst du mal googeln.

Bei O**pi gibt es auch spezielles Heu für Sportpferde mit höheren Energiegehalten.

Unser Futtermittelfritze für energiearmes Westerwaldheu hat auch besonders energiereiches Crau-Heu.
Schau mal hier: Es gibt da auch bei heu riesige Unterschiede: http://www.heu-stroh-neuhoefer.de/pageID_7223646.html

Re: KPU

Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 15:29
von ehem User
Esparsette gibt es auch bei Terrahipp, nur um noch mal einen anderen Anbieter ins Spiel zu bringen. Preise habe ich aber nicht nachgeschaut.

Re: KPU

Verfasst: Mi 17. Dez 2014, 18:09
von Veilchen
Hallo,

darf ich mich hier dazu gesellen?

Habe heute Post vom Labor bekommen. Jamie hat KPU. :(

Der Kryptopyrrolwert liegt bei stolzen 59,9 und der Indikan bei 3. Jetzt muss ich mich da mal noch genauer informieren.

Hab ich das eigentlich richtig verstanden, dass KPU bei Pferden heilbar ist? Beim Menschen ist es ja nicht heilbar.

Re: KPU

Verfasst: Mi 17. Dez 2014, 21:04
von Sky4ever
Ja, grundsätzlich ist KPU bei Pferden heilbar, allerdings ist die Therapie ziemlich langwierig, weil die komplette Darmflora saniert werden muss. Und das dauert so seine Zeit. Ich habe dieses Jahr im April die Diagnose KPU gestellt bekommen, und meine Therapeuten meinen, dass es relativ sinnlos ist, vor Ablauf eines Jahres einen neuen KPU-Test zu machen. Hmpf. Ich füttere also fleißig spezielles Mineralfutter, um den P5P-Speicher aufzufüllen, und versuche gleichzeitig, durch Kräutergabe den Darm wieder flott zu bekommen, und dabei auch Leber und Nieren zu entlasten.

Aber nach einem Dreivierteljahr kann ich zumindest vermelden, dass mein Pony wieder wesentlich agiler ist, sein ehemals verspannter Rücken schon super aufgemuskelt hat, sein Hufwachstum besser wird und seine Haut auch. Nur die Mauke ist heuer wieder aufgetaucht :-z

Ich bin sehr gespannt, wenn ich in einem Vierteljahr dann mal einen neuen Test machen kann :daumen:

Re: KPU

Verfasst: Mo 4. Mai 2015, 09:59
von bubi9191
So,

gerne würde ich von euch mal wissen wie ihr bei euren KPU Pferden angefangen habt mit der Behandlung und was ihr umgestellt habt.

Hab keinen akuten Fall, aber ich finde man muss immer über den Tellerrand schauen und für den Fall der Fälle gewappnet sein und wenigstens ein Grundwissen haben.

Hab versucht mich durchzulesen durch die 186 Beiträge - aber ganz blicke ich nicht durch

Re: KPU

Verfasst: Mi 13. Mai 2015, 14:12
von Lottehüh
Na alles mögliche so nebenher weglassen, nur noch Heu und Weide (je nach Weide).

Was die Medikamente angeht:

*such*

Vine hat auf Seite 6 recht ausführlich die Behandlung beschrieben, wobei bei ihr noch die Rehe-Behandlung dazu kam. Etwa alles ab "Nachmittags gibt es Equik*pur von P** Naturam* wären so in etwas die Anfänge der KPU Therapie. Bei mir kam am Anfang auch noch ein homöopathische Mittel dazu, weiß jetzt nicht, ob das dasselbe war wie Vine geschrieben hat. Das geht 3 Monate wie bei ihr beschrieben, dann fängt man an, die Kräuter auszutauschen (erst Magen-/Darmsanierung, dann nach 3 Monaten Leber & Niere).

Bin mir jetzt nicht sicher, was Du genau wissen willst.

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Aber wo ich schonmal hier bin - wie sieht's denn bei Euch so aus ihr Lieben? Hat jemand schonmal "nachtesten" lassen? Wie geht es Euren Pferden? Habt ihr eine Veränderung feststellen können? Hat jemand die Therapie planmäßig beendet?

Ich habe durch schwere (akut lebensbedrohliche) Krankheit meines Hundes die KPU Behandlung nach den ersten 6 Monaten eingestellt. Das Equik*pur bzw. Hepa*kpu ist ja sehr teuer und es ging einfach nicht neben den 140 Eur täglich in der Tierklinik. Unsere Therapeutin war aber vor 4 oder 5 Wochen da - sie ist auch spezialisiert auf dem KPU Gebiet. Sie meinte, dass Lotti auf sie ganz anders wirkt und das wohl so ok war. Sie hat dann auf meinen Wunsch noch ausgetestet, ob Lotti das Equik*pur noch braucht und da kam dann raus, dass es ihr bis September guttun würde. Das war auch mein Gefühl, dass es ihr im Sommer helfen würde. Sie bekommt es jetzt wieder. Ich denke, ich werde sie nicht nochmal testen lassen. Aber ich bin auch der Meinung, dass uns die ganze Therapie wirklich viel gebracht hat, Lotti wirkt auf mich vitaler und auch das Ekzem hat sich letztes Jahr nochmal extrem Verbessert. Bisher ist es dieses Jahr auch gut, hab erst einmal eingecremt gegen Juckreiz.

Re: KPU

Verfasst: Mi 13. Mai 2015, 15:02
von calista
Austesten habe ich nicht mehr lassen, aber der Stoffwechsel hat sich definitiv erholt. Kotwasser und Co sind verschwunden, ich kann wieder alle möglichen Sachen füttern, ohne dass Durchfall oder Kotwasser folgen (nicht dass das tun würde, aber die vielen Unverträglichkeiten wie Apfel, getrocknetes Brot, Hafer usw. sind weg). Das Pferd ist nicht mehr so schlapp und auch wieder an allem interessiert. Einzig dünn ist sie immer noch. Aber Umzug in den Offenstall im Oktober mit Maulwurfswinterfell, da kann man schon mal abnehmen.

Re: KPU

Verfasst: Fr 15. Mai 2015, 00:55
von Biggi
Unser dauerdurchfall-Shetty Merlin hatte sich bis Dezember 2014 wirklich gut erholt. Er war munter, vital, ist im Herbst wieder mit auf die Weide gegangen. Da Kotwasser war komplett verschwunden, der Blähbauch dünn und der Durchfall war meist festen Haufen gewichen.

Dann habe ich - nach Rückfrage - das Füttern des Equi-Ka** eingestellt. Leider war das ein fataler Fehler. Im laufe des Dezembers wurde sein Kot so langsam wieder breiiger. Wegen verschiedener anderer Dinge haben wir nicht schnell genug reagiert. Anfang Januar ging es Merlin wieder schlechter. Der Kontakt zur Beratungsstelle gestaltete sich äußerst schwierig, bzw. klappte gar nicht. Ich gab zwar das Kapur wieder, aber der Zustand besserte sich nicht.

Ende Februar gabs einen heftigen Hufreheschub.

Dann klappte der Kontakt zur Futterberatung wieder. Ich bekam verschiedene Empfehlungen und inzwischen geht es wieder bergauf. Merlin ist super-vital für seine 26 Jahre und die inzwischen 7 Jahre Dauerdurchfall. Das Kotwasser ist stark zurückgegangen und der Kot ist tendenziell wieder viel besser. Es wechselt allerdings , was ein Zeichen ist, dass der Stoffwechsel auf keinen Fall im Lot ist.