der perfekte Stall?
Verfasst: So 7. Feb 2016, 11:43
Hallo, ich benötige von euch mal wieder einen Gedankenanreiz….
Ich habe meine beiden Pferde (24 + 10) 10 Jahre lang in selbstversorgung gehalten. Das jüngere Pferd kam aus einem kleinen Züchterstall und hatte, bis ich ihn gekauft hatte, nie gross was gesehen, auch in den 10 Jahren in meinem Stall nicht wirklich. War eher alles relativ ruhig.
Da ich aus verschiedenen Gründen die Selbstversorgung aufgegeben habe, habe ich die Pferde im Mai 2015 in einen Pensionsstall gestellt. Die Bedingungen dort finde ich echt perfekt, für mich, wie auch für die Pferde.
Die Pferde können täglich von 6 Uhr Morgens bis Abends raus. Auf den sehr grossen Paddocks gibt es eine Heuraufe, die immer zugänglich ist. Gutes Heu, vom Boden her auch relativ fest, so dass wenig Matsch im Winter ist. Im Sommer dürfen meine Beiden dann auch auf ein eigenes Wiesenstück. Die Boxen für die Nacht sind RIESIG. Die Pferde sind sehr gut versorgt, misten tu ich selbst, ebenso bringe ich mein eigenes Futter mit.
Für mich gibt es gute Trainingsmöglichkeiten, es gibt eine offene Halle, einen schönen Reitplatz, ein Roundpen und gutes Gelände. Die Stallgemeinschaft ist wirklich ausnahmslos sehr nett. Insgesamt stehen 30 Pferde dort, die Reiter verteilen sich aber wirklich sehr gut über den ganzen Tag über die komplette Anlage. Ich habe diesen Winter einmal erlebt, dass ich mit einer Reiterin zusammen in der Halle war.
Wie gesagt, eigentlich finde ich es perfekt.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass mein jüngeres Pferd sich sehr schwer tut. Bereits die erste Eingewöhnung mit den für ihn vielen fremden Menschen, Pferden etc. war sehr schwer für ihn, da hat er mehrere Monate mit zu kämpfen gehabt. Er klebt seither auch ständig an meinem alten Pferd (für mich auch die Frage, was passiert, wenn der mal nicht mehr ist???).
Mittlerweile sind wir bald ein Jahr dort, ich bin glücklich, ich habe aber den Eindruck, mein jüngeres Pferd eben nicht. Er steht ständig unter Strom. Ständig guckig, scheut oft, schnell abgelenkt. In der Halle ständig Gruselecken, da scheut er mir regelmässig und ich bekomme das irgendwie nicht in den Griff.
Ich dachte, dass sich das mit der Zeit legt, es ist auch etwas besser geworden, trotzdem denke ich oft, er steht eigentlich zu oft unter Strom und viele Dinge, wo er früher eben total cool war, da flippt er jetzt viel schneller aus. Beim Führen war er früher sowas von anständig, da konnte ich ihn sogar meiner 11-jährigen Nichte in die Hand drücken. Jetzt gibt er ständig Gas, und ich muss ihn korrigieren, ebenso auch bei anderen Dingen.
Vom stallbesitzer , sowie von dem Mann, der die pferde abends reinholt, lässt er sich nicht anfassen und das Halfter anziehen. Er ist Mega sensibel. Er hat noch nie schlechte Erfahrungen mit menschen gemacht, das weiss ich ganz sicher. Auch mit den Leuten an neuen Stall nicht. Trotzdem lässt er sich von fremden nicht anfassen und das Halfter anziehen, bedeutet, das Halfter bleibt täglich drauf. Ausser nachts.
Zwischenzeitlich denke ich echt wieder darüber nach, ob ich nicht doch wieder in meinen eigenen Stall zurück kehren sollte. Dem Pferd zuliebe, denn ich wäre dort nicht so glücklich, wie hier im Pensionsstall. Andererseits denke ich auch, da muss er einfach durch, andere Pferde müssen das ja auch. Hat ja nicht jeder die Möglichkeit, in einen eigenen Stall umzuziehen.
Ich bin sehr unschlüssig. Soll ich noch abwarten? Legt sich das noch? Was denkt ihr?
Ich habe meine beiden Pferde (24 + 10) 10 Jahre lang in selbstversorgung gehalten. Das jüngere Pferd kam aus einem kleinen Züchterstall und hatte, bis ich ihn gekauft hatte, nie gross was gesehen, auch in den 10 Jahren in meinem Stall nicht wirklich. War eher alles relativ ruhig.
Da ich aus verschiedenen Gründen die Selbstversorgung aufgegeben habe, habe ich die Pferde im Mai 2015 in einen Pensionsstall gestellt. Die Bedingungen dort finde ich echt perfekt, für mich, wie auch für die Pferde.
Die Pferde können täglich von 6 Uhr Morgens bis Abends raus. Auf den sehr grossen Paddocks gibt es eine Heuraufe, die immer zugänglich ist. Gutes Heu, vom Boden her auch relativ fest, so dass wenig Matsch im Winter ist. Im Sommer dürfen meine Beiden dann auch auf ein eigenes Wiesenstück. Die Boxen für die Nacht sind RIESIG. Die Pferde sind sehr gut versorgt, misten tu ich selbst, ebenso bringe ich mein eigenes Futter mit.
Für mich gibt es gute Trainingsmöglichkeiten, es gibt eine offene Halle, einen schönen Reitplatz, ein Roundpen und gutes Gelände. Die Stallgemeinschaft ist wirklich ausnahmslos sehr nett. Insgesamt stehen 30 Pferde dort, die Reiter verteilen sich aber wirklich sehr gut über den ganzen Tag über die komplette Anlage. Ich habe diesen Winter einmal erlebt, dass ich mit einer Reiterin zusammen in der Halle war.
Wie gesagt, eigentlich finde ich es perfekt.
Ich habe allerdings den Eindruck, dass mein jüngeres Pferd sich sehr schwer tut. Bereits die erste Eingewöhnung mit den für ihn vielen fremden Menschen, Pferden etc. war sehr schwer für ihn, da hat er mehrere Monate mit zu kämpfen gehabt. Er klebt seither auch ständig an meinem alten Pferd (für mich auch die Frage, was passiert, wenn der mal nicht mehr ist???).
Mittlerweile sind wir bald ein Jahr dort, ich bin glücklich, ich habe aber den Eindruck, mein jüngeres Pferd eben nicht. Er steht ständig unter Strom. Ständig guckig, scheut oft, schnell abgelenkt. In der Halle ständig Gruselecken, da scheut er mir regelmässig und ich bekomme das irgendwie nicht in den Griff.
Ich dachte, dass sich das mit der Zeit legt, es ist auch etwas besser geworden, trotzdem denke ich oft, er steht eigentlich zu oft unter Strom und viele Dinge, wo er früher eben total cool war, da flippt er jetzt viel schneller aus. Beim Führen war er früher sowas von anständig, da konnte ich ihn sogar meiner 11-jährigen Nichte in die Hand drücken. Jetzt gibt er ständig Gas, und ich muss ihn korrigieren, ebenso auch bei anderen Dingen.
Vom stallbesitzer , sowie von dem Mann, der die pferde abends reinholt, lässt er sich nicht anfassen und das Halfter anziehen. Er ist Mega sensibel. Er hat noch nie schlechte Erfahrungen mit menschen gemacht, das weiss ich ganz sicher. Auch mit den Leuten an neuen Stall nicht. Trotzdem lässt er sich von fremden nicht anfassen und das Halfter anziehen, bedeutet, das Halfter bleibt täglich drauf. Ausser nachts.
Zwischenzeitlich denke ich echt wieder darüber nach, ob ich nicht doch wieder in meinen eigenen Stall zurück kehren sollte. Dem Pferd zuliebe, denn ich wäre dort nicht so glücklich, wie hier im Pensionsstall. Andererseits denke ich auch, da muss er einfach durch, andere Pferde müssen das ja auch. Hat ja nicht jeder die Möglichkeit, in einen eigenen Stall umzuziehen.
Ich bin sehr unschlüssig. Soll ich noch abwarten? Legt sich das noch? Was denkt ihr?