Die genaue Zahl/Verhältnis ist aber auch fast unmöglich zu ergoogeln... ich hab sogar gegen meine Gewohnheit eine Assist-KI befragt....
also auf "hat D tatsächlich" (Wolfsdichte/qkm) kam die Antwort "nein, aber liegt ganz weit vorne"
auf die nächste Frage, welches Land denn dann weltweit? kam "Niedersachsen"
wird halt überall (absichtlich?) unterschiedlich gezählt, geschätzt etc...
jedenfalls kann man glaub ich mit gutem Recht fragen, wenn der Wolf in D nicht in "günstigem Erhaltungszustand" ist, wo denn dann?
Wobei das noch lang nicht beinhaltet, daß man deshalb in allen Regionen fröhlich komische Quoten ausrufen kann/sollte..
ich glaub, das ist mit ein Problem, daß es mittlerweile irgendwie oft gar nicht mehr um Tier- oder Herdenschutz geht, sondern eher um "wer hat Recht, wer bekommt Recht..." und darum, mit den Fingern aufeinander zu zeigen.
was unterm Strich keinem hilft. Weder den Wölfen, noch den Weidetieren, und der Natur am allerwenigsten...
ich würde mir solche Urteile definitiv salomonischer wünschen-
zb Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" drängt auf die Entscheidung, daß Herdenschutz hier effektiv wäre und ausreichen würde, Gericht erläßt vorübergehenden Beschluß, allerdings unter der Prämisse "was zu beweisen wäre".
Dafür müßte dem/den Tierhaltern unverzüglich und unbürokratisch Herdenschutz-Material (sofern noch nicht vorhanden) zur Verfügung gestellt werden (FVA, Landratsamt etc)
und
der Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" bzw dessen Mitglieder verpflichtet werden (oder noch besser, sich mit Klageerhebung bei dieser Begründung selbst verpflichten), die notwendige fehlende Manpower zum gemeinsamen Zaunbau/ Dokumentation/Zaunkontrolle zur Verfügung zu stellen- würde erstens heißen, man käme ins Gespräch und könnte gegenseitig auch Verständnis für die Lage/Ziele des jeweils anderen entwickeln, statt sich vor Gericht zu treffen, und zweitens könnte dann nicht behauptet werden, der Zaun/Herdenschutz sei mangelhaft umgesetzt worden.
Frei nach dem Motto "Herdenschutz ist Wolfsschutz"....
und weil ich grad schon am Träumen bin- im gleichen Anlauf müßte die Auswirkung großflächiger "Wolfseinzäunungen" auf die restliche (Klein-)Fauna und deren Lebensraum und -bedingungen neutral untersucht und die gewonnenen Erkenntnisse zum Nutzen der Tiere umgesetzt werden.