ich fände eine weniger komplizierte und klarere Regelung auch mehr als erstrebenswert. Also einfach- Nutztierriß=
sofortige Vergrämungs- oder Entnahmemaßnahmen in einem begrenzten Gebiet um die Stelle des Vorfalls, auszuführen direkt vom ansässigen Jäger/Förster....war ja so ähnlich schonmal im Gespräch... überfällig, wie ich finde.
Nicht erst "also, der muß 2x innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und Radius empfohlene Zaunanlagen überwinden und Weidetiere reißen, damit man überhaupt erst mal ein Spezialteam zum Vergrämen beantragen kann.... muß erst über zig Instanzen entschieden und geprüft werden.. und das dauert.."
Fun Fact: Bei einem Riss in der weiteren Umgebung war ein "Loch" im vorschriftsmäßigen Zaun, das lt Tierhalter tags zuvor bei der Kontrolle noch nicht da war, vermutlich beim Angriff durch panische Schafe entstanden- damit war aber der Zaun "nicht sicher", und der Vorfall wurde nicht entsprechend berücksichtigt.
der Wolf, der hier als Täter vermutet wurde (ob er es war oder nicht wurde ebenfalls nicht offen kommuniziert

) hat mittlerweile +-50 Schafe nachgewiesen angegriffen/verletzt/getötet... aber die meisten in einem einzigen Vorfall vor einigen Jahren... andere werden nicht/kaum kommuniziert oder siehe oben abgeschmettert "och nö, da ist ein Loch, der Zaun war nicht sicher, ist dann kein richtiger "Vorfall"..."
ähm, nein, sicher war er aber offensichtlich auch in "vorschriftsmäßigem" Zustand nicht- sonst wär das Loch doch gar nicht entstanden... ?
also ich hab hier weder das Gefühl, daß offen kommuniziert wird, noch, daß es irgendwen wirklich interessiert, wenn nicht grad LT-Wahlen anstehen.
aber den anderen, bekannteren medienwirksam zum Abschuß freigeben... während 20 km entfernt mehrfach Weidetiere gerissen werden- und es im passenden Gebiet zur passenden Zeit auch einen Foto-Nachweis für einen agilen Wanderer gibt.
einer der anderen Vorfälle war ein paar Tage später ca 2 km von uns, ca 10 km Luftlinie zum ersten Vorfall- glaub aber mal nicht, daß es da irgendwelche Warnungen oder Kommunikation von offizieller Seite gegeben hätte. Wenigstes ein "passt bitte verstärkt auf eure Tiere auf, da ist möglicherweise ein hungriger Wanderer unterwegs " hätt ich doch nett gefunden- was man dann tut oder nicht fällt dann ins eigene Ermessen- wenn man es aber gar nicht zeitnah mitbekommt...?
Stärkt aber mein ohnehin nahezu grenzenloses Vertrauen in besagte Stellen.
(ich hab das ganze gut 4 Wochen später zufällig von einer Schafs/Ziegen"gnadenhof"-Betreiberin mitbekommen- also möglicherweise auch etwas eingefärbt-wobei die eigentlich ziemlich "grün" tickt, und einige halbgeschwärzte Lokalpresse-Paywall-Artikel hinterher)
Ich bin absolut fein mit Wölfen, die sich im Wald bedienen (Wild gibts hier reichlich), aber nicht mit welchen, die ganz offensichtlich wenn es bequemer ist (Winter) gezielt Weidetiere in Dorfnähe anpeilen... und mittlerweile gute Chancen haben, das weiterzugeben...