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Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Mo 16. Sep 2013, 18:51
von Stjern
elja hat geschrieben: Die Recyclingpfosten habe ich auch aussortiert, zu viel Arbeit, bis man sie im Boden hat und zu empfindlich.
In wiefern zu empfindlich? Die werden als angeblich sehr robust angepriesen, deswegen bin ich darauf verfallen. Aber der Preis ist eben auch robust.

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Mo 16. Sep 2013, 21:20
von Cardea
Wir haben die T-Pfosten von Patura, dazwischenkann man locker mit Plastikpfosten "auffüllen". wir haben aus Zeitgründen gerade so eingezäunt. So ist wenigstens ein Teil dauerhaft befestigt und wenn man dann nach und nach austauschen

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Mo 16. Sep 2013, 21:49
von Hina_DK
Wir haben auch Holzpfosten mit Erdbohrer gesetzt und dazwischen jeweils immer 3 Pfosten aus 8 mm Federstahl mit Abschlussisolator. Das ganze dann dreireihig wegen der Minis verkabelt. Das gibt ausreichend Stabilität, ist nicht gar so aufwändig, haltbar und nicht so arg teuer.

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Mo 16. Sep 2013, 21:54
von Nucades
Auf Grund eigener Erfahrungen möchte ich auf das jeweilig geltende Landesrecht verweisen :| In Hessen z. B. ist die Verwendung von Holz- oder ähnlichen Pfosten untersagt (gilt auf für feste Unterstände und wird in unserem LK rigoros umgesetzt). Geduldet werden max. stabile Eckpfosten, ansonsten müssen es Plastikstäbe sein und die min. Höhe der unteren Litze muss, wenn ich mich recht entsinne, bei 40 cm liegen...

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Mo 16. Sep 2013, 23:29
von ehem User
Wir haben unsere Weiden zum Großteil mit gespaltenen Eichenpfosten eingezäunt. Die Pfosten stehen zum Teil schon seit 15 Jahren und halten, obwohl sie nicht imprägniert sind. Sicher fault der eine oder andere Pfosten im Laufe der Zeit ab und muss ersetzt werden, aber das beschränkt sich bei uns auf eine Hand voll Pfosten im Jahr. Eiche ist wirklich sehr haltbar, andere Hölzer faulen schneller ab.
Wir haben die angespitzen Pfosten ohne Vorbohren mit einem Radlader in die Erde gedrückt. Ungespitze Pfosten sind natürlich wesentlich unpraktischer.

Bei Plastikpfosten kommt es arg auf die Qualität an, wie lange sie halten. Wir haben auf einer Koppel schon seit einigen Jahren die nicht ganz so billigen Steigbügelpfähle ganzjährig als Streckenpfosten stehen, und die sind zwar ein wenig verwittert, aber nicht brüchig. Bei anderen widerrum sind uns nach und nach die Ösen weggebrochen.

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Di 17. Sep 2013, 07:30
von ehem User
Ich hab auch Eichenpfosten an meiner Weide. Ich habe im Innenbereich teils schon 10 Jahre alte Pfosten wiederverwendet, einfach den Teil, der schon im Boden gewesen war, nach oben genommen. Wenn die Eichenpfosten gammeln, dann gammeln die von außen und das Kernholz ist trotzdem noch steinhart. Wir haben alte dünnere Eichenpfähle mit rundrum 3 cm Gammelholz fürs Feuerholz mit nach Hause genommen und haben uns sehr anstrengen müssen die dann zu zersägen.... Eigentlich hätte ich nur das weiche Gammelige entfernen müssen und die noch gut 10 cm dicken Pfähle wieder einbuddeln können.... In solche alte Eichenpfähle kann man übrigens nur ganz schwer mit der Hand Isolatoren reinschrauben, hart wie Stein....

Ich würde immer wieder Eichenpfähle nehmen und hab aus Kostengründen 1 Eichenpfahl und dann 2 Plastikpfähle genommen, dann jedes Jahr Plastikpfähle gegen Eiche ausgetauscht, dann war es nicht so teuer auf einmal.

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Di 17. Sep 2013, 09:06
von norikermädchen
Ich beschreibe dir mal unsere T-Pfosten-Einzäunung, von der wir total begeistert sind.

Wir haben an den Ecken und an Toren alte Telefonmasten mit dem Radlader eindrücken lassen denn die Zugspannung auf mehrere 100 Meter ist nicht ohne. Leider haben wir keine Masten mehr und müssen auf die teuren Eckensets aus T-Pfosten zurück greifen.

Alle 4 Meter haben wir T-Pfosten von Pat**a und teilweise Ak* (wobei die letzteren anscheinend aus "weicherem" Stahl bestehen.
Sämtliche Hersteller raten ja meines Wissens nur ca. 0,40 cm einzuschlagen, aber das ist schon recht windig. Darum haben wir Pfosten mit 2,13 m und diese mit der Pfostenramme zu 1/3 eingeschlagen - und bei Lehmboden zieht sich das ganz schön bis die versenkt sind :ohhh:

Gespannt haben wir 3-reihig. Oben Band, da der Kappenisolator eh auch weißes Band fasst und den Rest weißes Seil.
Die Mischung finde ich ganz schön, weil das Band viel besser zu sehen ist - allerdings muss man bei starkem Schneefall mal mit der Gerte rum und abklopfen.

Um Seil & Band zu schonen verwenden wir Klemmen & Kauschen. Die gehen zwar auch nochmal in´s Geld, aber dafür ist es eine saubere Sache und die Leitfähigkeit bleibt optimal erhalten.

Anbei ein paar Bilder wie ich es meine:

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Edit: für Gewerbetreibende gibt es eine recht günstige Bezugsquelle für Klemmen und Kauschen :whistle:

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Di 17. Sep 2013, 09:15
von b.e.a.s.t
Man ihr seid toll :hug: so viele Ideen, ich hab nochmal nachgeschaut, die gespaltenen Eichenbalken haben 5,- Euro das Stück gekostet :tuete: jetzt muss ich überlegen ob ich das große Koppelstück, so einmache das ich alle 15 Meter eine gesplatene Eiche nehme oder wirklich T-Pfosten nehme.

Naja bis zum kommenden Frühjahr hab ich Zeit nachzudenken, das wird trotz allem teuer bei der großen Koppel :whistle:

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Di 17. Sep 2013, 09:24
von norikermädchen
Leider ist in unserer Gegend Eiche selten aufzutreiben :sigh:

Re: Koppeleinzäunung

Verfasst: Di 17. Sep 2013, 11:43
von b.e.a.s.t
schaut mal bei "Seidel-Weidezaunpfähle"

http://www.seidel-weidezaun.de/

der hat wirklich sehr günstige finde ich und die sollen super gut sein, von der Qualität, wäre eine echte Alternative