Ja, stimmt, diese Beobachtungen kann man erst mal evaluieren. Aber für mich ist das nur eingeschränkt konstruktiv, weil es eben insgesamt nur immer wieder darum geht - wie gehen wir damit um, dass wir so viele Wölfe in D haben, und wie wir Weidetiere effektiv schützen.
Und da kann dann eine solche Evaluation eben schon mal als nicht sehr konstruktiv negativ auffallen, ....
Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Moderator: Sheitana
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Die Streuobst-Wiesen (Hanglage) hier ums Dorf verbuschen, weil die einzige Schaf- und Ziegenhalterin dort seit den Rissen in der Nachbarschft nicht mehr weiden läßt. Gut, das sind Mini-Fleckchen, die werden jetzt wohl gemulcht, und mit ihnen Igel, Blindschleichen und was da sonst so kreucht und fleucht...
Der Vorzeige-Schäfer (Schafe, Ziegen, kleine Rinder) im Murgtal (quasi ums Eck) - hat super Zäune, in diversen Beiträgen sowohl vom Wolfsbeauftragten
https://www.baden-tv.com/mediathek/vide ... m-murgtal/
(im Video von 2023 kann man auch gut erkennen, um welche Landschaft es geht und wie toll die mit Maschinen zu pflegen wäre- nämlich gar nicht. Und nein, die Hütten sind keine Ställe... )
als auch von Landtags-Abgeordneten gelobt
https://www.instagram.com/p/DKyyk1otd7n/
(was nicht daran hinderte, nach den Rissen mit dem Millimeter-Maß nach Schwachstellen zu suchen, damit man kein mehrfaches Überwinden von HS zugeben mußte und damit eine Entnahme beantragen hätte können)
ist in der Gegend Vorreiter für den Schutz mit HSH
-und denkt über Aufgabe nach, weil so trotz Zuschüssen einfach finanziell, zeitlich und emotional belastend und fast nicht mehr leistbar.Auch weil sich nette Menschen wohl von den Hunden gestört oder bedroht fühlen. Und weil nach wie vor eine Rudelbildung
im Raum steht.
Vor den Hunden hatte der in kurzer Zeit trotz gelobter Zäune 4 Mehrfach-Risse- immer vom gleichen Wolf. Der Betrieb hat übrigens hauptsächlich die 6-Litzen-Variante, mittlerweile wohl vom Profi-Betrieb gebaut und überprüft. Dem trau ich auch zu, daß er sich ganz bewußt gegen die billigere Netz-Variante entschieden hat, um die Amphibien und Kleinsäuger nicht zu gefährden, der ist sehr achtsam.
(aber wie sogar der Wildtierbeauftragte zugibt- "wenn der Wolf da rein möchte, kommt der da rein...)
Übrigens wird die Anschaffung von HSH in BW nicht gefördert (deshalb das Crowdfunding im Instadings) , nur geprüfte HSH werden mit einem Unterhaltsbeitrag unterstützt- und das normalerweise auch erst ab 100 Tieren- also 2 HSH pro 100.
ist also echt nicht so einfach "mach halt einen Zaun und hol dir nen Hund" (ich kann es tatsächlich nicht mehr hören, besonders, wenn das von Personen kommt, die absolut keine Ahnung haben, wie kompliziert das ist, aber glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben)
Mich macht das irgendwie konkret betroffen, weil ich die Landschaft kenne und weiß, wie sensibel das Gleichgewicht dort ist - aber vielleicht ist das der einzige Weg- sollen doch Wölfe die Hänge abweiden, Wanderwege und Skiloipen freihalten... viel Spaß dabei. Ich selber würde auch kaum meine Weidetiere als auch meine Hunde dauerhaft riskieren und dabei noch draufzahlen und mich mit komischen Auflagen rumschlagen wollen.
Die Touristen (eine der Haupteinnahmequellen der Gegend) wird es sicher freuen, sich beim wandern durch Schlehen, Brombeeren und Wildrosen zu kämpfen. Oder halt nicht....
und was die Pflanzen- und Tierarten angeht, die auf solche Biotope angewiesen sind- tja, Pech gehabt.
Der Vorzeige-Schäfer (Schafe, Ziegen, kleine Rinder) im Murgtal (quasi ums Eck) - hat super Zäune, in diversen Beiträgen sowohl vom Wolfsbeauftragten
https://www.baden-tv.com/mediathek/vide ... m-murgtal/
(im Video von 2023 kann man auch gut erkennen, um welche Landschaft es geht und wie toll die mit Maschinen zu pflegen wäre- nämlich gar nicht. Und nein, die Hütten sind keine Ställe... )
als auch von Landtags-Abgeordneten gelobt
https://www.instagram.com/p/DKyyk1otd7n/
(was nicht daran hinderte, nach den Rissen mit dem Millimeter-Maß nach Schwachstellen zu suchen, damit man kein mehrfaches Überwinden von HS zugeben mußte und damit eine Entnahme beantragen hätte können)
ist in der Gegend Vorreiter für den Schutz mit HSH
-und denkt über Aufgabe nach, weil so trotz Zuschüssen einfach finanziell, zeitlich und emotional belastend und fast nicht mehr leistbar.Auch weil sich nette Menschen wohl von den Hunden gestört oder bedroht fühlen. Und weil nach wie vor eine Rudelbildung
Vor den Hunden hatte der in kurzer Zeit trotz gelobter Zäune 4 Mehrfach-Risse- immer vom gleichen Wolf. Der Betrieb hat übrigens hauptsächlich die 6-Litzen-Variante, mittlerweile wohl vom Profi-Betrieb gebaut und überprüft. Dem trau ich auch zu, daß er sich ganz bewußt gegen die billigere Netz-Variante entschieden hat, um die Amphibien und Kleinsäuger nicht zu gefährden, der ist sehr achtsam.
(aber wie sogar der Wildtierbeauftragte zugibt- "wenn der Wolf da rein möchte, kommt der da rein...)
Übrigens wird die Anschaffung von HSH in BW nicht gefördert (deshalb das Crowdfunding im Instadings) , nur geprüfte HSH werden mit einem Unterhaltsbeitrag unterstützt- und das normalerweise auch erst ab 100 Tieren- also 2 HSH pro 100.
ist also echt nicht so einfach "mach halt einen Zaun und hol dir nen Hund" (ich kann es tatsächlich nicht mehr hören, besonders, wenn das von Personen kommt, die absolut keine Ahnung haben, wie kompliziert das ist, aber glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben)
Mich macht das irgendwie konkret betroffen, weil ich die Landschaft kenne und weiß, wie sensibel das Gleichgewicht dort ist - aber vielleicht ist das der einzige Weg- sollen doch Wölfe die Hänge abweiden, Wanderwege und Skiloipen freihalten... viel Spaß dabei. Ich selber würde auch kaum meine Weidetiere als auch meine Hunde dauerhaft riskieren und dabei noch draufzahlen und mich mit komischen Auflagen rumschlagen wollen.
Die Touristen (eine der Haupteinnahmequellen der Gegend) wird es sicher freuen, sich beim wandern durch Schlehen, Brombeeren und Wildrosen zu kämpfen. Oder halt nicht....
und was die Pflanzen- und Tierarten angeht, die auf solche Biotope angewiesen sind- tja, Pech gehabt.
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Wie so oft, man sieht nur den einen Aspekt, und nicht das große Ganze.
Liebe Grüße
tara
Ändere deine Einstellung zu den Menschen, und die Menschen ändern ihre Einstellung zu dir.
Samy Molcho
Let's go Polo
tara
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Samy Molcho
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