Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Moderator: Sheitana
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Also, ich BIN ja sogar für den Abschuss einiger Wölfe - aber doch nicht SO….. einfach ne Quote aufzumachen, macht doch auch keinen Sinn…. Und wenn sie tatsächlich wieder ausrotten wollen, DANN macht eine Quote ebenso wenig Sinn (und nein,ich bin ausdrücklich nicht für die Ausrottung).
Ach, es wäre so schön, wenn diese Thematik einfach mal vernünftig angegangen würde….. aber das wird wohl ein Traum bleiben….
Crin, genau DAS wäre am sinnvollsten, das wurde ja auch bereits „getestet“ und als wirksam bewertet…. Schön, dass man es jetzt wieder komplett ignoriert…
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Ach, es wäre so schön, wenn diese Thematik einfach mal vernünftig angegangen würde….. aber das wird wohl ein Traum bleiben….
Crin, genau DAS wäre am sinnvollsten, das wurde ja auch bereits „getestet“ und als wirksam bewertet…. Schön, dass man es jetzt wieder komplett ignoriert…
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
ich hab den verlinkten Podcast noch nicht angehört, liest sich aber, als könne der für Pferde- und Ponyhalter interessant sein.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/loka ... 64025.html
öh, nö, nicht allzu praxisbezogen... ziemlich viel Blabla... ich lass es trotzdem mal stehen...
https://www.stuttgarter-zeitung.de/loka ... 64025.html
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
wie recht du hast... :DAS wäre am sinnvollsten, das wurde ja auch bereits „getestet“ und als wirksam bewertet…. Schön, dass man es jetzt wieder komplett ignoriert…
https://www.nrz.de/niederrhein/article4 ... chutz.html
ich möchte jeden einzelnen der "Herdenschutz" Fraktion mal einladen, auch nur 2 Wochen einen Zaun mit empfohlenen Standards in schwierigem Terrain und gern auch bei "schwierigem Wetter" aka Dauerregen, Raureif etc 100% funktionstüchtig zu halten- und danach zu beurteilen, ob der Aufwand tatsächlich zumutbar und verhältnismäßig ist.
Plus Einbeziehung der Eingriffe ins Ökosystem durch hermetische elektrische Abriegelung.
Es ist nicht damit getan, einen Zaun aufzustellen- und auch tote Weidetiere sind für mich mehr als "wirtschaftliche Schäden", die notfalls halt mit Zahlungen ausgleichbar sind.
und hier nochmal in "juristisch" :
https://www.rechtslupe.de/brennpunkt/he ... ss-3351630
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
crinblanc hat geschrieben: ↑So 5. Jul 2026, 08:44
ich möchte jeden einzelnen der "Herdenschutz" Fraktion mal einladen, auch nur 2 Wochen einen Zaun mit empfohlenen Standards in schwierigem Terrain und gern auch bei "schwierigem Wetter" aka Dauerregen, Raureif etc 100% funktionstüchtig zu halten- und danach zu beurteilen, ob der Aufwand tatsächlich zumutbar und verhältnismäßig ist.
Plus Einbeziehung der Eingriffe ins Ökosystem durch hermetische elektrische Abriegelung.
Es ist nicht damit getan, einen Zaun aufzustellen- und auch tote Weidetiere sind für mich mehr als "wirtschaftliche Schäden", die notfalls halt mit Zahlungen ausgleichbar sind.
und hier nochmal in "juristisch" :
https://www.rechtslupe.de/brennpunkt/he ... ss-3351630
Das ist auch, was mich einfach extrem stört an der ganzen Geschichte. Den Wolf „einzuschränken oder zu „entnehmen“ finden viele komplett unzumutbar - dass wir den Rehen etc. ihren Lebensraum verkleinern und auch hier einen Schaden anrichten mit hermetischer Abriegelung, wird gerne ignoriert und vergessen. Und ist scheinbar auch ok - schließlich geht es ja um den WOLF!!
Das ist am Ende alles so heuchlerisch, dass hier immer wieder der Wolf an erste Stelle gesetzt wird, und was von „Naturschutz“ fabuliert wird, und die anderen Wildtiere dabei komplett ignoriert werden.
Und dann ein Zitat aus dem Artikel :
In einem Land, was weltweit die höchste Wolfsdichte hat… ohne Worte, ganz ehrlich….Die Entscheidung fügt sich damit in die bisherige Rechtsprechung ein, die an Ausnahmen vom strengen Schutzregime des Wolfs hohe Anforderungen stellt.
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Eben- wenn man sich mal ehrlich machen würde (oder auch nur objektiv), statt ständig eine fast religiöse Wolfschutzpolitik (zu Lasten anderer Spezies, zu Lasten vom Tierwohl, zu Lasten vom Natur-und Artenschutz, den man anderswo ja ständig einfordert, zu Lasten der Nutztierhalter ...) zu betreiben...
Fakt ist, daß die momentane Wolfspolitik an anderen Stellen durchaus mehr (Natur-)Schaden anrichtet als ab und zu ein paar gerissene Schafe.
aber man darf eines auch nicht übersehen- Wolf ist für einige Protagonisten ein sehr lukratives Geschäftsmodell...
das werden die nicht aufgeben wollen.
Fakt ist, daß die momentane Wolfspolitik an anderen Stellen durchaus mehr (Natur-)Schaden anrichtet als ab und zu ein paar gerissene Schafe.
aber man darf eines auch nicht übersehen- Wolf ist für einige Protagonisten ein sehr lukratives Geschäftsmodell...
genau das kann man auch in Diskussionen nicht oft genug betonen (ob es mittlerweile tatsächlich die höchste oder zweithöchste ist, ist da auch egal, der DBBW zb gibt 1633 Tiere im Monitoringjahr 24/25 an, was immer noch für einen Spitzenplatz ausreicht- die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen, ich find die Begründung am Anfang des Thieme-artikels einleuchtender ), viele Mitmenschen denken bei Wolf an "super selten, vom Aussterben bedroht, darf man nienicht ran, geht dann kaputt" - weil es von den entsprechenden Stellen auch so dargestellt wird...In einem Land, was weltweit die höchste Wolfsdichte hat… ohne Worte, ganz ehrlich….
Zuletzt geändert von crinblanc am So 5. Jul 2026, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Ich glaube, in diese Koppel wagt sich kein Wolf.
Milky Way, der helle Bulle links im Vordergrund, passt gut auf seine gemischte Herde auf.
Milky Way, der helle Bulle links im Vordergrund, passt gut auf seine gemischte Herde auf.
Liebe Grüße
tara
Ändere deine Einstellung zu den Menschen, und die Menschen ändern ihre Einstellung zu dir.
Samy Molcho
Let's go Polo
tara
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Samy Molcho
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Hübscher Kerl... aber leider nicht zum flächendeckenden Schutz geeignet- sowas samt Weide würd ich auch nehmen...
ist das bei euch?
und- gibt es bei euch überhaupt nennenswert Wölfe? Ich dachte immer, die Ecke wär relativ wolfsfrei ?
ist das bei euch?
und- gibt es bei euch überhaupt nennenswert Wölfe? Ich dachte immer, die Ecke wär relativ wolfsfrei ?
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Ist im Hunsrück. Falls jemand Interesse an Bio-Rindfleisch hat … da wird dieses Jahr sicher noch das eine oder andere Tier geschossen.
Ich glaube, Wölfe sind da noch nicht gesichtet worden.
Ich glaube, Wölfe sind da noch nicht gesichtet worden.
Liebe Grüße
tara
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Samy Molcho
Let's go Polo
tara
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Wobei man auch einfach mal googeln könnte. Wobei das natürlich Leute, die eine bestimmte Einstellung haben, ungern tun. Ich hab auch schon gegoogelt und festgestellt, dass ich mit irgendwas falsch lag. Kommt vor, und ist halt auch nicht dramatisch…. Wobei solche Menschen scheinbar gar nicht erst Information suchen - über bestimmte Seiten hinaus….crinblanc hat geschrieben: ↑So 5. Jul 2026, 10:16
genau das kann man auch in Diskussionen nicht oft genug betonen (ob es mittlerweile tatsächlich die höchste oder zweithöchste ist, ist da auch egal, der DBBW zb gibt 1633 Tiere im Monitoringjahr 24/25 an, was immer noch für einen Spitzenplatz ausreicht- die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen, ich find die Begründung am Anfang des Thieme-artikels einleuchtender ), viele Mitmenschen denken bei Wolf an "super selten, vom Aussterben bedroht, darf man nienicht ran, geht dann kaputt" - weil es von den entsprechenden Stellen auch so dargestellt wird...
Tara, schönes Tier!!
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Die genaue Zahl/Verhältnis ist aber auch fast unmöglich zu ergoogeln... ich hab sogar gegen meine Gewohnheit eine Assist-KI befragt....
also auf "hat D tatsächlich" (Wolfsdichte/qkm) kam die Antwort "nein, aber liegt ganz weit vorne"
auf die nächste Frage, welches Land denn dann weltweit? kam "Niedersachsen"
wird halt überall (absichtlich?) unterschiedlich gezählt, geschätzt etc...
jedenfalls kann man glaub ich mit gutem Recht fragen, wenn der Wolf in D nicht in "günstigem Erhaltungszustand" ist, wo denn dann?
Wobei das noch lang nicht beinhaltet, daß man deshalb in allen Regionen fröhlich komische Quoten ausrufen kann/sollte..
ich glaub, das ist mit ein Problem, daß es mittlerweile irgendwie oft gar nicht mehr um Tier- oder Herdenschutz geht, sondern eher um "wer hat Recht, wer bekommt Recht..." und darum, mit den Fingern aufeinander zu zeigen.
was unterm Strich keinem hilft. Weder den Wölfen, noch den Weidetieren, und der Natur am allerwenigsten...
ich würde mir solche Urteile definitiv salomonischer wünschen-
zb Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" drängt auf die Entscheidung, daß Herdenschutz hier effektiv wäre und ausreichen würde, Gericht erläßt vorübergehenden Beschluß, allerdings unter der Prämisse "was zu beweisen wäre".
Dafür müßte dem/den Tierhaltern unverzüglich und unbürokratisch Herdenschutz-Material (sofern noch nicht vorhanden) zur Verfügung gestellt werden (FVA, Landratsamt etc) und
der Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" bzw dessen Mitglieder verpflichtet werden (oder noch besser, sich mit Klageerhebung bei dieser Begründung selbst verpflichten), die notwendige fehlende Manpower zum gemeinsamen Zaunbau/ Dokumentation/Zaunkontrolle zur Verfügung zu stellen- würde erstens heißen, man käme ins Gespräch und könnte gegenseitig auch Verständnis für die Lage/Ziele des jeweils anderen entwickeln, statt sich vor Gericht zu treffen, und zweitens könnte dann nicht behauptet werden, der Zaun/Herdenschutz sei mangelhaft umgesetzt worden.
Frei nach dem Motto "Herdenschutz ist Wolfsschutz"....
und weil ich grad schon am Träumen bin- im gleichen Anlauf müßte die Auswirkung großflächiger "Wolfseinzäunungen" auf die restliche (Klein-)Fauna und deren Lebensraum und -bedingungen neutral untersucht und die gewonnenen Erkenntnisse zum Nutzen der Tiere umgesetzt werden.
also auf "hat D tatsächlich" (Wolfsdichte/qkm) kam die Antwort "nein, aber liegt ganz weit vorne"
auf die nächste Frage, welches Land denn dann weltweit? kam "Niedersachsen"
wird halt überall (absichtlich?) unterschiedlich gezählt, geschätzt etc...
jedenfalls kann man glaub ich mit gutem Recht fragen, wenn der Wolf in D nicht in "günstigem Erhaltungszustand" ist, wo denn dann?
Wobei das noch lang nicht beinhaltet, daß man deshalb in allen Regionen fröhlich komische Quoten ausrufen kann/sollte..
ich glaub, das ist mit ein Problem, daß es mittlerweile irgendwie oft gar nicht mehr um Tier- oder Herdenschutz geht, sondern eher um "wer hat Recht, wer bekommt Recht..." und darum, mit den Fingern aufeinander zu zeigen.
was unterm Strich keinem hilft. Weder den Wölfen, noch den Weidetieren, und der Natur am allerwenigsten...
ich würde mir solche Urteile definitiv salomonischer wünschen-
zb Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" drängt auf die Entscheidung, daß Herdenschutz hier effektiv wäre und ausreichen würde, Gericht erläßt vorübergehenden Beschluß, allerdings unter der Prämisse "was zu beweisen wäre".
Dafür müßte dem/den Tierhaltern unverzüglich und unbürokratisch Herdenschutz-Material (sofern noch nicht vorhanden) zur Verfügung gestellt werden (FVA, Landratsamt etc) und
der Wolfsschutzverein "Rotkäppchen" bzw dessen Mitglieder verpflichtet werden (oder noch besser, sich mit Klageerhebung bei dieser Begründung selbst verpflichten), die notwendige fehlende Manpower zum gemeinsamen Zaunbau/ Dokumentation/Zaunkontrolle zur Verfügung zu stellen- würde erstens heißen, man käme ins Gespräch und könnte gegenseitig auch Verständnis für die Lage/Ziele des jeweils anderen entwickeln, statt sich vor Gericht zu treffen, und zweitens könnte dann nicht behauptet werden, der Zaun/Herdenschutz sei mangelhaft umgesetzt worden.
Frei nach dem Motto "Herdenschutz ist Wolfsschutz"....
und weil ich grad schon am Träumen bin- im gleichen Anlauf müßte die Auswirkung großflächiger "Wolfseinzäunungen" auf die restliche (Klein-)Fauna und deren Lebensraum und -bedingungen neutral untersucht und die gewonnenen Erkenntnisse zum Nutzen der Tiere umgesetzt werden.