https://www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement ... C3%A4lber).
Bemerkenswert die bundesweite Statistik und deren Entwicklung.
Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Moderator: Sheitana
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Oh ja, die bundesweite Statistik wird die Hobby- Tierhalter ungemein trösten, die ihren Streichelzoo innerorts in als sicher gelabelten Gehege als Schaschlik einsammeln durften... wohl wissend und mittlerweile genetisch bestätigt, daß es "mal wieder" Rüde X war, der seit Jahren "unter Beobachtung" steht und wo genau nix unternommen wird.. außer, daß man sich hinter einem Kompetenz- und Vorschriftenwirrwarr versteckt.
klingt jetzt sicher reißerisch und emotional- aber seine "Kuscheltiere" im Vorgarten so zu verlieren ist genau das- sehr emotional.
Nur noch mal fürs Protokoll: Ich bin nicht Team "alle abknallen", ganz sicher nicht.
Aber ich bin für eine selektive Entnahme von Tieren, die ganz offensichtlich gelernt haben, auch "sichere" Einfriedungen zu überwinden und das über Jahre weg immer wieder beweisen. Kein Schäferlatein, sondern von offiziellen Stellen mit Gen-Nachweis aufgeführt.
Sonst seh ich das nämlich kippen- die Akzeptanz in Gegenden wie hier dreht sich deutlich von "wow, toll, der Wolf kommt zurück" zu
"naja, kann man ja auch leicht mit nem wildernden Hund verwechseln" oder "du weißt aber schon, wo das Gaspedal ist?"
von daher hoff ich, daß mit der Aufnahme ins Jagdrecht in nachgewiesenen Fällen tatsächlich bald schneller und weniger aufwändig eingegriffen werden kann: https://www.praxis-agrar.de/bundeszentr ... z/entnahme
Momentan seh ich das noch nicht..
Unterm Strich eben, um der Spezies longterm eine akzeptable und akzeptierte Nische zu schaffen. Ohne daß das auf Kosten anderer Spezies, egal ob wild oder domestiziert lebend geht.
Falls ihr euch jetzt fragt, wie das im wolfsarmen BW überhaupt sein kann-wir sind genau der Rand-Einzugsbereich, in dem sich 3 Reviere fast überlappen. Klar gibt es in BW wenig Wölfe, wenn sich aber gut die Hälfte in einem relativ begrenzten Gebiet ansiedelt (und das noch in einem, wo sich sowohl Wolf als auch Weidetiere zwangsläufig in den Fluß- und Bachtälern begegnen, letztere oft als Landschaftspfleger- was auch die relativ hohe Zahl an Übergriffen mit erklärt), ist der Druck dort schon ähnlich hoch wie in Bundesländern mit weit höherem Wolfsbestand. Zum Glück gibt es noch kein Rudel- ich hoffe sehr, daß zumindest der Rüde X auch keines gründet...
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klingt jetzt sicher reißerisch und emotional- aber seine "Kuscheltiere" im Vorgarten so zu verlieren ist genau das- sehr emotional.
Nur noch mal fürs Protokoll: Ich bin nicht Team "alle abknallen", ganz sicher nicht.
Aber ich bin für eine selektive Entnahme von Tieren, die ganz offensichtlich gelernt haben, auch "sichere" Einfriedungen zu überwinden und das über Jahre weg immer wieder beweisen. Kein Schäferlatein, sondern von offiziellen Stellen mit Gen-Nachweis aufgeführt.
Sonst seh ich das nämlich kippen- die Akzeptanz in Gegenden wie hier dreht sich deutlich von "wow, toll, der Wolf kommt zurück" zu
"naja, kann man ja auch leicht mit nem wildernden Hund verwechseln" oder "du weißt aber schon, wo das Gaspedal ist?"
von daher hoff ich, daß mit der Aufnahme ins Jagdrecht in nachgewiesenen Fällen tatsächlich bald schneller und weniger aufwändig eingegriffen werden kann: https://www.praxis-agrar.de/bundeszentr ... z/entnahme
Momentan seh ich das noch nicht..
Unterm Strich eben, um der Spezies longterm eine akzeptable und akzeptierte Nische zu schaffen. Ohne daß das auf Kosten anderer Spezies, egal ob wild oder domestiziert lebend geht.
Falls ihr euch jetzt fragt, wie das im wolfsarmen BW überhaupt sein kann-wir sind genau der Rand-Einzugsbereich, in dem sich 3 Reviere fast überlappen. Klar gibt es in BW wenig Wölfe, wenn sich aber gut die Hälfte in einem relativ begrenzten Gebiet ansiedelt (und das noch in einem, wo sich sowohl Wolf als auch Weidetiere zwangsläufig in den Fluß- und Bachtälern begegnen, letztere oft als Landschaftspfleger- was auch die relativ hohe Zahl an Übergriffen mit erklärt), ist der Druck dort schon ähnlich hoch wie in Bundesländern mit weit höherem Wolfsbestand. Zum Glück gibt es noch kein Rudel- ich hoffe sehr, daß zumindest der Rüde X auch keines gründet...
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Crin, genau das gemängele ich ja auch schon die ganze Zeit.
Ich habe nichts gegen den Wolf - aber ich sehe eben auch, dass WENN der Wolf Weidetiere reißt, die Messlatte dafür, dass er tatsächlich entnommen wird, höher sind als jeder Wolfsschutzzaun…..
via Firefox mini
Ich habe nichts gegen den Wolf - aber ich sehe eben auch, dass WENN der Wolf Weidetiere reißt, die Messlatte dafür, dass er tatsächlich entnommen wird, höher sind als jeder Wolfsschutzzaun…..
via Firefox mini
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
.. und im "Ländle" mit all seinen ach so tollen Vorzeigeprojekten gibt es auch in der "Wolfszone" (also "Fördergebiet Wolfsprävention" )... null Förderung für den Schutz von Ponys. Für Zwergrinder schon...
Fohlen bis zu einem Jahr.. alles andere können die Pferdehalter selbst wuppen, die werden das Geld schon haben. Wird alle freuen, die hier in den letzten Jahren Paddocktrails angelegt haben
aber die können die Viecher ja auch wieder in Gitterboxen stellen so der Rat an eine Shettyhalterin außerorts,
Tierwohl generell ist ja dem Wolfswohl untergeordnet.
Konsens ist wohl, so lange kein erwachsenes Pferd/Pony/ausgewachsenes (Groß-)Rind gerissen wird, brauchen die keine Förderung, danach kann man evtl mal drüber nachdenken. Danke auch... und soviel zur immer wieder als super wichtig betonten Prävention
ich dachte immer, das bedeutet, vorbeugen, damit nichts passiert, und nicht abwarten, bis was passiert?
wenn ich hier Richtung Herbst mal Luft hab, werd ich evtl mal den Wolfs/herdenschutz/beauftragten für eine Beratung herzitieren. Falls der für 2 Ponys überhaupt zu sprechen ist.. einfach, damit private (Freiluft-) Pferdehalter wahrgenommen werden.
Fohlen bis zu einem Jahr.. alles andere können die Pferdehalter selbst wuppen, die werden das Geld schon haben. Wird alle freuen, die hier in den letzten Jahren Paddocktrails angelegt haben
Tierwohl generell ist ja dem Wolfswohl untergeordnet.
Konsens ist wohl, so lange kein erwachsenes Pferd/Pony/ausgewachsenes (Groß-)Rind gerissen wird, brauchen die keine Förderung, danach kann man evtl mal drüber nachdenken. Danke auch... und soviel zur immer wieder als super wichtig betonten Prävention
wenn ich hier Richtung Herbst mal Luft hab, werd ich evtl mal den Wolfs/herdenschutz/beauftragten für eine Beratung herzitieren. Falls der für 2 Ponys überhaupt zu sprechen ist.. einfach, damit private (Freiluft-) Pferdehalter wahrgenommen werden.
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
Ja, das ist eben auch ein Teil des Spaßes, dass dann SOLCHE Argumente kommen…. Keine Ahnung, wie man das beispielsweise machen soll, wenn der Stall keine Boxen hat, wie bei uns…. Und ja, dass ist auch, was ich seit Jahren ankreide -Wolfsschiutz geht über Weidetierschutz. Und das Lieblingsargument der Wolfsbefürworter? „Naja, die werden doch eh irgendwann geschlachtet“. Immer mit Blick auf die Nutztiere. Als wenn a) nur Schlachttiere auf der Weide sind, b) Schlachttiere ruhig als Wolfsfutter dienen können…..crinblanc hat geschrieben: ↑So 28. Jun 2026, 08:44 .. und im "Ländle" mit all seinen ach so tollen Vorzeigeprojekten gibt es auch in der "Wolfszone" (also "Fördergebiet Wolfsprävention" )... null Förderung für den Schutz von Ponys. Für Zwergrinder schon...
Fohlen bis zu einem Jahr.. alles andere können die Pferdehalter selbst wuppen, die werden das Geld schon haben. Wird alle freuen, die hier in den letzten Jahren Paddocktrails angelegt habenaber die können die Viecher ja auch wieder in Gitterboxen stellen so der Rat an eine Shettyhalterin außerorts,
Tierwohl generell ist ja dem Wolfswohl untergeordnet.
Konsens ist wohl, so lange kein erwachsenes Pferd/Pony/ausgewachsenes (Groß-)Rind gerissen wird, brauchen die keine Förderung, danach kann man evtl mal drüber nachdenken. Danke auch... und soviel zur immer wieder als super wichtig betonten Präventionich dachte immer, das bedeutet, vorbeugen, damit nichts passiert, und nicht abwarten, bis was passiert?
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Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
und ganz ehrlich, wenn ich mir anschaue, wie die gerissenen Tiere aussehen (und teilweise halb zerfetzt noch leben) , würd ich dem Bolzenschuß doch den Vorzug geben *schauder*...
ich war an sich (was die Ponys betrifft) immer recht entspannt in unserer Ecke- aber Anfang des Jahres hat sich ein neuer Rüde angesiedelt, dessen Revier fast mit dem des "Reißwolfes" überlappt, da kann man von ausgehen, daß sich die Jagdgebiete verschieben. Hat man auch zu der Zeit schon an den Rissen hier ums Eck gesehen...
Außerdem gab es im Spätwinter/Frühjahr Jubelmeldungen, daß ausgerechnet der Reißwolf jetzt wohl ne Fähe hat - wenn da ein Rudel entsteht, sind wir ganz schnell "mittendrin statt nur dabei". Bitte nicht
dazu kommt, daß hier viele Privathaltungen eben wie ich keine gewachsene größere Herde haben- und auch nicht so viel Platz, daß eine Herde sich sammeln und zum Angriff übergehen könnte.
Wenn ich mir meinen Stall/Auslauf so anschau, würde der im Ernstfall quasi nur aus Ecken bestehen...
und meine Ponys schlafen entspannt dickbäuchig draußen...
Klar könnte ich recht einfach außerhalb des kleinen (nacht-) Paddocks ein Maschennetz aufbauen, und damit dann Igel und Co (Nachbars katzen?) grillen... auch nicht unbedingt das, was man unter Arten- und Tierschutz versteht...den gesamten Auslauf ums Haus bekäme ich selbst mit höherem Aufwand unmöglich sinnvoll gesichert- einfach, weil das Grundstück schmal ist, Nachbars Garten höher liegt und wenn ich überall die angedachten 2,5 m reinrücken würde, nicht viel übrig bliebe...
davon ab müßte erst mal alles Gestrüpp weg, das ich wohlweislich als Rückzugsgebiet für Vögel, Insekten und anderes Viehzeug hab stehenlassen.
Kann ja auch nicht die Lösung sein, daß das, was eigentlich als naturnah geplant und gedacht war, planiert wird, damit ein angeblich sicherer Zaun errichtet werden kann?
Zumal der Zaun egal wie gut im Ernstfall dann als "ungenügender Schutz" gewertet wird, weil er nach nem Angriff nicht mehr kerzengerade steht, oder weil "zu wenig Spannung" drauf, weil einfach Winter und Raureif... alles schon mitbekommen... geht da auch sicher nicht drum, daß man Entschädigung sparen will, sondern um zu vermeiden, daß man "mehrfaches Überwinden von empfohlenem Herdenschutz" zugeben müßte...
ich war an sich (was die Ponys betrifft) immer recht entspannt in unserer Ecke- aber Anfang des Jahres hat sich ein neuer Rüde angesiedelt, dessen Revier fast mit dem des "Reißwolfes" überlappt, da kann man von ausgehen, daß sich die Jagdgebiete verschieben. Hat man auch zu der Zeit schon an den Rissen hier ums Eck gesehen...
Außerdem gab es im Spätwinter/Frühjahr Jubelmeldungen, daß ausgerechnet der Reißwolf jetzt wohl ne Fähe hat - wenn da ein Rudel entsteht, sind wir ganz schnell "mittendrin statt nur dabei". Bitte nicht
dazu kommt, daß hier viele Privathaltungen eben wie ich keine gewachsene größere Herde haben- und auch nicht so viel Platz, daß eine Herde sich sammeln und zum Angriff übergehen könnte.
Wenn ich mir meinen Stall/Auslauf so anschau, würde der im Ernstfall quasi nur aus Ecken bestehen...
Klar könnte ich recht einfach außerhalb des kleinen (nacht-) Paddocks ein Maschennetz aufbauen, und damit dann Igel und Co (Nachbars katzen?) grillen... auch nicht unbedingt das, was man unter Arten- und Tierschutz versteht...den gesamten Auslauf ums Haus bekäme ich selbst mit höherem Aufwand unmöglich sinnvoll gesichert- einfach, weil das Grundstück schmal ist, Nachbars Garten höher liegt und wenn ich überall die angedachten 2,5 m reinrücken würde, nicht viel übrig bliebe...
davon ab müßte erst mal alles Gestrüpp weg, das ich wohlweislich als Rückzugsgebiet für Vögel, Insekten und anderes Viehzeug hab stehenlassen.
Kann ja auch nicht die Lösung sein, daß das, was eigentlich als naturnah geplant und gedacht war, planiert wird, damit ein angeblich sicherer Zaun errichtet werden kann?
Zumal der Zaun egal wie gut im Ernstfall dann als "ungenügender Schutz" gewertet wird, weil er nach nem Angriff nicht mehr kerzengerade steht, oder weil "zu wenig Spannung" drauf, weil einfach Winter und Raureif... alles schon mitbekommen... geht da auch sicher nicht drum, daß man Entschädigung sparen will, sondern um zu vermeiden, daß man "mehrfaches Überwinden von empfohlenem Herdenschutz" zugeben müßte...
Re: Pferdehaltung im Wolfsgebiet
ich weiß nicht, ob das schon mal verlinkt worden ist- sehr fundiert, sehr sachlich, leider nicht ganz "up to Date"
dennoch lesenswert, grad wiedergefunden:
https://tiermedizin.thieme.de/pferd-co/ ... ement-1769
dennoch lesenswert, grad wiedergefunden:
https://tiermedizin.thieme.de/pferd-co/ ... ement-1769