Ergänzend zu deinem und Taras Post:Belgano hat geschrieben: ↑Fr 26. Jun 2026, 15:21 Nuh ja, ich würde ja eher behaupten, dass wir in Deutschland eher einen Überhang an Wild habenund gebe zu, dass ich da auch so meine Vorurteile habe gegenüber Jägern, die jammern, das die Wölfe ihnen das Wild wegnehmen. Das "kaum mehr Wild zu finden ist" halte ich für ein Gerücht, wir waren einfach nur gewohnt, dass es es viel zu viel davon gibt (und die Jäger deswegen quasi schießen konnten, wie sie wollten). Gab ja Quoten, was geschossen werden musste, damit der Wald nicht völlig zerstört wird vom Wild. Jagen ist ein Hobby (es gibt glaube nur eine Handvoll Berufsjäger, die meisten sind Hobbyjäger), man bezahlt als Jagdpächter Geld, dass man schießen darf (und der Waldbesitzer bekommt für ein wildreiches, also attraktives Flurstück entsprechend mehr Geld). Ich denke mir da so meinen Teil...
In Ländern, wo der Wolf nie verschwunden war, gibt es doch auch Weidetierhaltung, nur halt ggf angepasst![]()
Ein Jagdpächter in meiner Nähe wird immer wieder "angemahnt", dass er beim Rotwild die geforderte Abschussquote nicht erreicht.
Sein 'Problem': Eine Landstraße durchschneidet das Jagdgebiet und es wird so viel Rotwild tot gefahren, dass er nicht mehr 'genug' schießen kann.
Und in der Gegend gibt es gar keinen Wolf...