Ich habe eine ziemlich spezielle Frage, und ich hoffe ihr könnt mir ein bisschen weiterhelfen. Bis jetzt habe ich nie geclickert, fand es nicht unbedingt nötig und sprach mich auch nicht richtig an. Seitdem ein kleiner Shetty aber in unserer Herde steht, reizt mich der Gedanke schon. Nun ist da aber folgender Haken: Alle Pferde unserer Herde sollen neben ihrem Dasein als Freizeitpferde auch als Therapiepferde arbeiten. Da ich nach einem Modell arbeite, bei dem die Pferde in Freiheit sind und möglichst unverfälscht "als Pferd" reagieren sollen, stellt sich mir folgende Frage: Könnte ich durch Clickern das natürliche Verhalten des Pferdes möglicherweise so umbeugen, dass es quasi nur noch "konditioniert" reagiert? Zum richtigen Verständnis: Ich habe noch nie geclickert und kenne selbst keine Clickerpferde... Für mich bedeutet clickern schon einen ziemlichen Einschnitt in normale Verhaltensmuster vom Pferd, Christa Arz - die übrigens selbst mit Begeisterung clickert - beschriebt es in ihrem Buch als "kleine Revolution"

Natürlich weiß ich, dass jede Art von Training das Pferd verändet, richtige "Hardliner" arbeiten ja am liebsten mit Zuchtpferden auf Gestüten, die nur selten mit Menschen in Kontakt kommen. Kann ich mir aber wiederum auch nicht gut vorstellen. Für mich gibt's da einen goldenen Mittelweg
