Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

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Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Riff » So 15. Nov 2015, 19:21

Oh mann. Ich weiß, dass das kein einfaches Thema ist und viele einen da (sehr verständlicherweise! !) für total bescheuert halten.

Trotzdem frage ich mal in die Runde, ob dazu jemand was weiß oder "Erfahrungen" gemacht hat- soweit man die als Mensch machen kann.

Ich bin eigentlich echt kein Typ, der an sowas glaubt. Aaaaaber, manchmal wird man quasi drauf gestoßen. Auch, wenn man es nicht glauben und verstehen kann.

So war es mir der TK und der weißen Hexe auch. Bei beiden gab es die Beweise, dass es stimmte. Ob ich es nun glauben wollte oder nicht.

Also, vielleicht traut sich ja wer mir was zu Waldgeistern oder Kobolden zu sagen. .. gebe auch per PN-verstehe das! !
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Lisa-Marie » So 15. Nov 2015, 20:15

Ähm...was genau willst Du denn wissen?
Ob jemand daran glaubt? Oder davor Angst hat? Oder was man macht, wenn das Pferd vor sowas Angst hat? :kratz:
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Riff » So 15. Nov 2015, 20:20

Ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat. Bzw. das Pferd.

Warum sie vor denen teilweise so externe Angst haben.

Genau, was, wenn es wirkliche, berechtigte Angst hat?

Dran glauben. .. schwer zu sagen. Aber es muss da was geben. Egal, ob ich mir das erklären kann oder nicht. Die spüren was, was ich nicht spüre.
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon WaldSuse » So 15. Nov 2015, 20:30

Ich habe grade Dustin gefragt,ob es Waldgeister und Kobolde gibt und ob er Angst vor denen hat.Er meinte,daß es natürlich solche Wesenheiten gibt,daß er welche kennt und keine Angst hat.
Da mußte ich ihn aber mit zwei Situationen konfrontieren,in denen er wirklich Angst hatte und ich nichts,aber wirklich nichts erkennen konnte,wovor.
Da mußte er zugeben,daß grade Kobolde sich manchmal doch gerne schräge "Späßle" erlauben und daß auch manchmal fremde Wesenheiten im Wald sind,deren besondere Eigenheiten und "Späßle" er noch nicht kennt. Wenn er die aber einordnen kann,fällt er kein zweites Mal drauf rein.

Das kann nun geglaubt werden oder nicht. :-D
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Lisa-Marie » So 15. Nov 2015, 20:36

Hm, wo hab ich das gelesen, wie man mit Furcht beim Pferd umgeht? Ach manno, ich bin sooo schlecht in sowas. Ich hab so viele Bücher gelesen in den letzten Monaten, dass ich gar nicht mehr nachvollziehen kann, wo was stand....
Irgendwas mit: ich weiß um das Monster, das da für Dich gerade lauert, aber Du bist sicher, ich paß auf Dich auf!
War das vielleicht auch bei Mare.n Dieh.l?

Es ist wichtig, dem Pferd das Gefühl zu geben, dass man es nicht alleine läßt in seiner Furcht (also, nicht abtut mit: jetzt stell Dich nicht so an!), sondern ihm Kraft gibt, dass Du und er das zusammen "überleben" werdet und ihr beide in Sicherheit seid.

Quasi die "Sorge" des Pferdes ernst nehmen...

Bei meinem ist der Geruchs-Sinn z.B. wahnsinnig ausgeprägt (übertrifft sogar meinen ;-) ), d.h., wenn er sich aufregt, dann IST da für ihn auch was. Für mich meist er minutenspäter nachvollziehbar.
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Riff » So 15. Nov 2015, 21:17

Ja, Lisa-Marie, so denke ich es mir auch. Hm.

Waldsue, dein Pferd hat recht.

Ich denke da nochmal eine Nacht drüber nach. ...hmmm
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon WaldSuse » So 15. Nov 2015, 21:22

Ich nehme Dustin IMMER ernst in seiner Angst,selbst wenn es "nur" ein Auto auf dem Waldweg ist,das noch nie da stand.Ich spreche mit ihm und erkläre ihm genau,was es ist.Wenn es gar nicht geht,dann steige ich ab.Wenn ich ihn führe,folgt er mir immer.
Bei diesen beiden Situationen bin ich auch abgestiegen.Bei einer war es meiner Ansicht nach ein Lichtspiel auf einem Holzstapel,der teilweise mit Schnee bedeckt war.Aber sicher bin ich nicht.Bei der anderen Situation sah ich NICHTS!Er erstarrte nur urplötzlich an einer Stelle,an der wir schon x-Mal vorbei sind,immer ohne Probleme.Ich sah nichts,ich hörte nichts,aber er ging nicht weiter und war total angespannt.Ich bin abgestiegen und habe ihn vorbei geführt.Und im Nachhinein meine ich,daß da "etwas" war......
Bis heute schaut er immer an dieser Stelle ins Gebüsch,geht aber entspannt weiter.
Pferde haben nun mal sehr viel bessere Sinne als wir Menschleins und ich weiß einfach,daß er kein Theater macht,wenn er die Ohren spitzt und sich anspannt.Und wenn es "nur" Spaziergänger sind,die ums Eck kommen.
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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon kolyma » Mo 16. Nov 2015, 08:41

Da bin ich vermutlich zu rationell. Ich glaube wir können uns vermutlich nicht vorstellen, wie viel mehr die Sinne unserer Pferde leisten können als unsere Sinne.
Ich bin davon überzeugt, dass Pferde die Fährte und Geruchsspuren von Wildtieren noch Stunden, vielleicht sogar noch Tage später wahrnehmen und interpretieren können.
Ich weiß, mein Pferd wird von Wildschweinen sehr beunruhigt. Ich weiß bei uns in den Wäldern wird gejagt und geschossen. Sicher riecht der Wald noch Tage nach der Jagd nach Blut und Angst.

Ich glaube nicht an Kobolde, ich glaube einfach, dass die Pferde ganz natürlich auf die Vorgänge um sich herum reagieren. Das sind einfach auch Dinge, die sich schlichtweg unserer Wahrnehmung entziehen. Würden wir das auch wahrnehmen können würden wir und genau so unwohl fühlen. Könnte ich Angst riechen, würde ich vermutlich keinen Schritt in den Wald setzen. Unsere Pferde sind sehr, sehr mutig.
Bild Geduld ist die hohe Kunst sehr langsam wütend zu werden...:ohm2: :sofort:


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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon baobap » Mo 16. Nov 2015, 09:02

In allen Kontinenten gibt und gab es von der Urbevölkerung jeweils den Glauben an Wesenheiten. Diese Völker waren aber mit ihrer Flora und Fauna weit aus besser vertraut als wir heute und doch glauben sie an Wesenheiten.

Wo heute ein Zivilisiertes Menschlein bei einer Maus im Freien sich das Rascheln nicht erklären kann, weil er die Maus vielleicht nur hört, wussten unsere Urvölker sehr genau was es ist, ist es zum essen, ne Gefahr oder ist es egal.

Wer sich in manchen Ursprünglichereren Gegenden mal aufhält eine Zeit lang und hören und fühlen kann, dem wäre es eher fast unlogisch, wenn da nichts wäre. In manchen Gegenden von Irland, Finnland und im Afrikanischen Busch hatte ich schon das Gefühl, dass wenn jetzt was nicht logisches für mich sichtbar würde, dass es mich nicht wundern würde und es ok wäre - da hab ich fast schon erwartet etwas nicht tierisches sich bewegen zu sehen.

Nicht umsonst ehren Naturvölker gewisse Dinge/Wesen und glauben aber gleichzeitig an ein höheres Wesen/Gottheit, drum haben die Missionare in fernen Ländern in früherer Zeit auch so leichtes Spiel gehabt, die Menschen glaubten schon, sie nahmen nur noch den Namen aus der Christlichen Lehre an und die Kirche gab noch ein paar für sie neue Regeln dazu.

Auch manch heutige Feiertag ist auf rituelle Keltische Tage gelegt worden mit einer Christlichen Deklarierung dazu. Bei den Kelten wurde auch manches Wesen geehrt. Warum sollten die heute nicht mehr da sein? nur weil wir nicht daran glauben oder ich sie nicht seh? Ich seh auch keine Raketen und könnt auch keine machen/also verstehe sie auch nicht - sind deswegen keine da?

Bin aber totaler Realist, nur weiß ich, dass ich nicht alles weiß und bin offen für das was es noch zu lernen gibt.

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Re: Ähm.. Waldgeister und Kobolde...

Beitragvon Riff » Mo 16. Nov 2015, 09:04

Kolyma- ich wäre vor ein paar Jahren noch voll bei dir gewesen. Kann das auch 100% verstehen.

Aber, es gibt eben diese andere Art von Scheuen/Erschrecken bei Pferden. Vielleicht nicht bei allen. Anscheinend gibt es auch bei ihnen Unterschiede in den Wahrnehmungen von solchen Wesen (was auch imemr sie sind).

Ich kann bei meinem sehr wohl unterscheiden, ob er nun ein bißchen guckig ist oder mal scheut, weil da z.B. ein Rad im Wald steht oder jemand im gebüsch Pilze sucht oder ein Sonnenfleck im Laub ist oder was auch immer- vor Waldtieren hat er definitiv keine Angst, lach. Immerhin.

Und, dann gibt es das Erschrecken, das eine ganz andere Qualität hat. Eine andere Art Angst. Die ist irgendwie ein bißchen tiefer oder (wenn ich das so sagen kann) ehrlicher. Und die ist bei Dingen, die ich nicht definieren kann. Wie ein Baumstupmpf oder frisch gefällten Stämmen. Und gerade wenn es um gefällte Bäume geht, scheinen da doch gewisse Wesen ziemlich sauer zu sein und das spüren die Pferde. Vielleicht "sehen" sie es auch, keine Ahnung.

Ich kenne noch 2 Pferde, die völlig irrational ausgeflippt sind, in echter Panik, da wurde es auch wirklich gefährlich für beide Reiter. Wegen nichts... Die eine wegen 2 Ponies auf der Weide und der andere wegen eben so einem frischen Baumstumpf. Das endete dann auch auch mit viel Aua für den Reiter. Obwohl das Pferd eine super sau coole Socke ist. Es war total untypisch.

Und beide Male gaben die Pferde bei der TK an, dass da Wesen waren, die böse oder sauer waren. einmal, weil der Baum gefällt wurde (sein Baum?) und das andere Mal saßen böse Kobolde auf den Ponies und ärgerten sie, die Ponies kamen auf die Stute zu und die drehte ab.

Klar, ich würde auch denken: so ein Megaquark!!

Aber, ich habe bei meinem 2,3 Situationen gehabt, in denen es auch diese ganz andere Art von Angst war. Die auch total unerklärich war.

Gestern hat er sich dann wegen sowas fast umgebracht.... wegen, wie viele, die es gesehen habe, rein gaaaar nichts. Er ist in Panik verfallen. Und er sagt, wegen eines bösen Kobold. Das kann man nun glauben oder nicht. Leicht ist es sicher nicht!! Und ich tue mir da auch schwer- aber es macht leider echt Sinn. So blöde das klingt.

Und die TK, die mir das weitergab ist eine Freundin, die wie ich, damit eigentlich null am Hut hatte- bevor meiner zum ersten Mal von einem Wesen erzählte. Die Freundin macht sehr gute, kurze, knackige TKs, ohne Schnörkel und guzziguzzi oder Hollywoodfilmflair. Es ist immer 1:1 vom Pferd, das merkt man auch. Ohne Ausschmückungen oder erklärende Ergänzungen ihrerseits.

Hätte ich sowas von gewissen TK-Leuten, die auch in Foren immer angepriesen und genommen werden erhalten, hätte ich jaja gesagt und gelächelt und mich geärgert. Aber so...

Natürlich geht die Panik von meinem auf einen anderen Vorfall vor meiner Zeit zurück und ich weiß nicht so recht, wie ich ihm da die Angst nehmen kann. Oder zumindest mildern. Denn sowas wie gestern verkraftet er nicht allzu oft. Alle, die dabei waren, dachten, er stirbt jetzt.

Bis ich dann dort war (fahre ja länger..), war er wieder normal. Vielleicht noch ein klein bißchen unterschwellig nervös, aber so ansich normal.

Nehme an, heute ist er verkatert... Dem wird alles weh tun.

So, jetzt wißt ihr, warum ich mehr über diese Wesen wissen möchte- und ich verstehe wirklich, wenn hier keiner oder nur wenige offen was schreiben wollen. Es ist auch ehrlich gaga!!! Aber, was will man machen? Fürs Pferd kann ich mich auch hier blamieren, lach.
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