Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Moderator: Keshia

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Hottie » So 8. Jun 2014, 22:06

Stjern hat geschrieben:Da bin ich immer vor das Pferd gegangen. Meinem Pferd hilft es, wenn ich zwischen ihm und dem Gruselding ist.
Das hilft bei uns auch prima. Ich bin sehr viel mit ihm spazieren gewesen und im Prinzip mache ich es dabei genauso wie du nur ohne Clicker. Deshalb fühle ich mich mit ihm auch so sicher zu Fuß im Gelände, er folgt mir wirklich überall hin zu Fuß, das ist schon toll. Das Problem besteht also eher beim Reiten.

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Hottie » So 8. Jun 2014, 22:12

Elin89 hat geschrieben:Wenn ihr dagegen langweilig wird, sucht sie ihr eigenes Programm ;)
Das kommt mir sehr bekannt vor :-D . Vielen Dank für deine Tipps!

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Equester » So 8. Jun 2014, 22:13

Ich kann noch nicht genau trennen wann Du Wut hast und wann Du Angst hast. Kannst Du das? In meiner Angstzeit hatte ich einfach nur Angst, da blieb mir für Wut kein Platz :nix: .

Angstbewältigung ist ein langer Prozeß, weil Freund Pferd einfach mal unberechenbar bleibt (glaubt man, ist aber nicht so). Wenn ich mit Angstreitern arbeite, verlange ich zunächst eine genaue Beschreibung wann was Angst macht. Ob das immer gleich ist, oder von der Tagesform abhängig. Ist es unterschiedlich, dann erfrage ich, was genau anders ist, wenn mal Angst und mal keine Angst im Spiel ist. Ist es immer gleich, wird sich langsam an das Problem herangetastet. Zunächst nur in der Wohlfühlzone und dann immer ein kleines Stückchen raus aus dem Wohlfühlbereich. Aber nur soweit, wie man es (und das Pferd) es ertragen kann.

Wenn ich genau weiß, wann ich Angst habe, kann ich lernen, die Zeichen, die schon lange vorher kommen, zu deuten und entsprechende Strategien entwickeln. Sie kündigen alle an was sie vorhaben, ohne Ausnahme. Das Problem ist nur, dass wir die oft sehr feinen Signale nicht sehen (weil wir abgelenkt sind, weil wir bestimmten Aktionen keine Bedeutung geben usw.). Gern gesehen ist auch die selbstverfüllende Prophezeiung, da war ich Meister drin :knicks: . Wenn man das Problem hat, kann man sich selber relativ einfach umerziehen, teilweise durch Bilder (wie schon beschrieben) oder durch Mathe :breitgrins: .
wir machen aus :hm: ein :dafuer2:

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Hottie » Mo 9. Jun 2014, 06:09

Equester hat geschrieben:Ich kann noch nicht genau trennen wann Du Wut hast und wann Du Angst hast. Kannst Du das? In meiner Angstzeit hatte ich einfach nur Angst, da blieb mir für Wut kein Platz :nix: .

Angstbewältigung ist ein langer Prozeß, weil Freund Pferd einfach mal unberechenbar bleibt (glaubt man, ist aber nicht so). Wenn ich mit Angstreitern arbeite, verlange ich zunächst eine genaue Beschreibung wann was Angst macht. Ob das immer gleich ist, oder von der Tagesform abhängig. Ist es unterschiedlich, dann erfrage ich, was genau anders ist, wenn mal Angst und mal keine Angst im Spiel ist. Ist es immer gleich, wird sich langsam an das Problem herangetastet. Zunächst nur in der Wohlfühlzone und dann immer ein kleines Stückchen raus aus dem Wohlfühlbereich. Aber nur soweit, wie man es (und das Pferd) es ertragen kann.

Wenn ich genau weiß, wann ich Angst habe, kann ich lernen, die Zeichen, die schon lange vorher kommen, zu deuten und entsprechende Strategien entwickeln. Sie kündigen alle an was sie vorhaben, ohne Ausnahme. Das Problem ist nur, dass wir die oft sehr feinen Signale nicht sehen (weil wir abgelenkt sind, weil wir bestimmten Aktionen keine Bedeutung geben usw.). Gern gesehen ist auch die selbstverfüllende Prophezeiung, da war ich Meister drin :knicks: . Wenn man das Problem hat, kann man sich selber relativ einfach umerziehen, teilweise durch Bilder (wie schon beschrieben) oder durch Mathe :breitgrins: .
Vielen Dank für deine Antwort. Mh ich habe das Gefühl, dass ich durch die Angst/Unsicherheit manchmal heftiger reagiere als nötig gewesen wäre bzw schneller genervt bin, wenn Pferd vor etwas Angst hat bzw sich reinsteigert. Das Gefühl habe ich jetzt einfach mal Wut genannt. Auch wenn das vielleicht etwas zu heftig ausgedrückt ist.

Was genau mir Angst macht? Die Anspannung vom Pferd... Unser Hauptproblem ist eigentlich unkontrolliertes Losrennen, davor habe ich Angst. Und naja der schießt ja meistens nicht aus dem Nix los (auch schon vorgekommen :? ), sondern ist vorher eher angespannt und guckig und deshalb macht mir das schon Angst. Was natürlich seine Unsicherheit steigert und die Wahrscheinlichkeit zum Losschießen dramatisch erhöht :? . Ein ziemlich blöder Teufelskreis, aus dem ich jetzt versuche irgendwie auszubrechen.
Natürlich hängt es auch etwas von der Tagesform ab und im Gelände macht mir die gleiche Anspannung im Pferd wesentlich weniger Angst als auf dem Platz. (Da bin ich ebe runtergefallen). Im Gelände denke ich, ach ist doch nur ein Baumstamm, komm geh weiter. Und meistens ist es dann ok.
Auf dem Platz sind die blödesten Sachen immer, wenn sich plötzlich etwas hinterm Pferd bewegt oder ein Geräusch macht. Deswegen steige ich schon grundsätzlich nicht auf, wenn es windig ist oder viel los ist...

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Elin89 » Mo 9. Jun 2014, 11:41

Hottie hat geschrieben: Deswegen steige ich schon grundsätzlich nicht auf, wenn es windig ist oder viel los ist...
Und das würde ich genau so machen! Ich kann deine Wut verstehen - man ist angespannt und wünscht sich, doch einfach mal entspannt reiten zu können, stattdessen sieht das Pferd ständig irgendwelche Gespenster und man muss höllisch aufpassen - noch dazu ist es sogar gefährlich...
Solche Gedanken habe ich aber nicht immer. Es git Tage, an denen kann ich gelassen bleiben, denn ich weiß, dass mein Pferd eben so ist und dass es auch schon viel besser geworden ist mit der Zeit. Und an den andern Tagen bring ich sie halt zurück zur Wiese ;) denn was bringt es sonst? Wenn ich mich dann nicht mehr unter Kontrolle habe, steigern wir uns gegenseitig hoch und am ende "bestrafe" ich sie womöglich noch für ihre Angst - das hilft nicht weiter.

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Plüschteddy » Mo 9. Jun 2014, 15:34

Ich habe/hatte ähnliche Probleme. Mein Pony ist ebenfalls hypersensibel was meine Stimmung betrifft und sobald ich auch nur minimal angespannt bin ist es Pony auch wodurch ich selbst noch angespannter werde :roll: - nun ja, das steigert sich dann.
Vom Nichtmehrangstreiter bin ich noch meilenweit entfernt.
Was die gruseligen Stellen oder Situationen die ich mir (noch)nicht zutraue, betrifft, machen wir es ähnlich wie Elin89.
Allerdings wenn ich Hand- oder Bodenarbeit mache wähle ich absichtlich dann die Stelle aus, wo er sich mehr erschreckt (z.B. hintere kurze Seit der Halle, da haben wir einen angrenzenden Schrottplatz und es knallt und scheppert dann doch mal unangekündigt und Pferd springt los), da ich weis, vom Boden aus bin ich sicher und kann mit ihm dann dort entspannt arbeiten, auch mit C/B , und es dann hoffentlich mit in den Sattel nehmen. Selbst wenn er sich richtig erschrickt oder reinsteigert, kann ich vom Boden aus mehr beruhigend einwirken und ihm so zeigen dass es gar nicht so schlimm ist und bisher klappt das ganz gut. :dance1:
Vielleicht kannst du dein Pferd auch in der Halle an entprechenden Gruselstellen gezielt mit Bodenarbeit oder einfach nur rumtüddeln, an die gruseligen Dinge heranführen und die Situation somit entschärfen, außerdem lernt man dabei auch, dass das Pferd ganz entspannt ist, weil man selbst entspannt und auch diese Erfahrung kann man mit in den Sattel nehmen, das erfordert zwar ziemlich viel Überwindung, aber genau bei dem Schritt sind wir gerade und sind meistens gut drauf.
LG

Plüschteddy :galopp:

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Hottie » Mo 9. Jun 2014, 21:20

Plüschteddy hat geschrieben: Vielleicht kannst du dein Pferd auch in der Halle an entprechenden Gruselstellen gezielt mit Bodenarbeit oder einfach nur rumtüddeln, an die gruseligen Dinge heranführen und die Situation somit entschärfen, außerdem lernt man dabei auch, dass das Pferd ganz entspannt ist, weil man selbst entspannt und auch diese Erfahrung kann man mit in den Sattel nehmen, das erfordert zwar ziemlich viel Überwindung, aber genau bei dem Schritt sind wir gerade und sind meistens gut drauf.
Im Prinzip mache ich es so ähnlich, ich longiere momentan vor dem Reiten extra an der Gruselseite und merke so leicht, wie er drauf ist. Guckt er nur mal oder schießt er wirklich richtig los... Je nachdem reite ich dann oder eben auch nicht ;) .
Elin89 hat geschrieben:Und das würde ich genau so machen! Ich kann deine Wut verstehen - man ist angespannt und wünscht sich, doch einfach mal entspannt reiten zu können, stattdessen sieht das Pferd ständig irgendwelche Gespenster und man muss höllisch aufpassen - noch dazu ist es sogar gefährlich...
Solche Gedanken habe ich aber nicht immer. Es git Tage, an denen kann ich gelassen bleiben, denn ich weiß, dass mein Pferd eben so ist und dass es auch schon viel besser geworden ist mit der Zeit. Und an den andern Tagen bring ich sie halt zurück zur Wiese ;) denn was bringt es sonst? Wenn ich mich dann nicht mehr unter Kontrolle habe, steigern wir uns gegenseitig hoch und am ende "bestrafe" ich sie womöglich noch für ihre Angst - das hilft nicht weiter.
Du hast vollkommen recht, vermutlich sollte ich ihn an den schlechten Tagen einfach wieder auf die Koppel bringen und oft genug mache ich das auch nach etwas Boden- oder Longenarbeit. Ich fürchte, ich muss da einfach noch etwas gelassener werden und akzeptieren, dass es eben auch schlechte Tage gibt :ohm: .

Heute war noch eine andere Reiterin mit mir auf dem Platz und deren Pferd hat sich dann mal kurz erschreckt und ist losgerannt. Sie hatte ihn aber sofort wieder und nahm das Ganze sehr gelassen. Irgendwie hat mir das geholfen. Denn höchst wahrscheinlich würde doch auch bei uns nicht viel mehr passieren, selbst wenn er sich erschreckt! Vielleicht muss ich mir das wirklich öfters vor Augen führen. Eigentlich bin ich nämlich ziemlich sattelfest und ein Seitensprung, Drehung, Vollbremsung oder kurzer Sprint wirft mich nicht so schnell aus dem Sattel. Die Situationen, in denen ich runtergefallen bin, waren wirklich außergewöhnlich. Das erste Mal war er noch nicht mal richtig angeritten und kannte den Reiter nur im Schritt und bisschen Trab. Da bin ich dann alleine an einem doofen Tag "nur noch ein bisschen Schritt" in der Halle geritten und er hat sich vor einem Geräusch erschreckt und ist losgestürmt. Daraufhin habe ich mich natürlich etwas unkoordinierter bewegt als sonst, was ihn in absolute Panik versetzt hat und schon lag ich unten.... DAS würde aber definitiv nie mehr wieder passieren, denn er ist inzwischen jahrelang unter dem Sattel ;) . Das zweite Mal bin ich mit Sattel runtergfallen :roll: (wieder nachdem er im Galopp losgestürmt ist in der Halle und wir in der Ecke arge Schieflage bekommen haben :? ). Weil der Sattel doof war und ich offensichtlich nicht fest genug gegurtet hatte :oops: . Auch das wird mir definitiv nie wieder passieren ;) ... Obwohl ich das eigentlich weiss, ist es trotzdem schwer diese Anspannung wieder los zu werden.
Heute habe ich es dann mit positiven Gedanken, positiven Merksätzen und einer möglichst positiven Einstellung meinem Pferd gegenüber versucht und es war super heute :-D .

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Schimmelchen » Di 17. Jun 2014, 06:46

Probier es mal mit singen :-)

Deine Atmung verändert sich dadurch und du bist etwas von deiner Angst abgelenkt. Bei meinem Pony funktioniert das sehr gut; er wird sofort ruhiger (obwohl ich gaaaaanz schlecht singe ;) )

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Equester » Di 17. Jun 2014, 08:24

Noch ganz kurz eine Anmerkung: ich kann Vermeidungsstrategien absolut verstehen, ich habe sie ebenfalls praktiziert. Leider geht der Schuss nach hinten los. Je weniger ich dem Pferd "anbiete", desto schlimmer wird es. Sie brauchen den äußeren Reiz gemeinsam mit dem Reiter, z.B. auch die Situation: der Wind weht :panik: (was er ohne das Pferd je zu beeindrucken auch auf der Weide macht ;) )ansonsten verkleinert sich der Aktionsradius unmerklich, aber zunehmend. Waren es am Anfang nur die rennenden Pferde auf der Nachbarkoppel, ist es irgendwann die Blume, die sich bei leichtem Wind sinnlich hin und her wiegt.......

Das Problem ist nur, man kann das alleine im Grunde nicht auflösen. Angst läßt sich nun mal nicht wegdiskutieren :nix: . Besser ist es, sich der Situation zu stellen. Aber nicht alleine, sondern mit jemandem, der einen begleitet. Das muss kein Trainer oder ein ach so wissender Mensch, es reicht, wenn jemand ohne Angst das Pferd z.B. an den Strick nimmt, der Reiter oben drauf sitzt und man gemeinsam dem Wind die Stirn bietet. Das gibt dem Menschen die Sicherheit, dass das Pferd nicht abhauen kann, dem Pferd gibt es Sicherheit, dass der Mensch da oben ruhig bleibt.

Wenn mich schon kleine Hopser nach unten befördern, was meine Angst wachsen läßt, muss ich dem Übel zur Wurzel folgen. Sprich: ich nehme Unterricht und lerne ausbalanciert zu sitzen. Wenn ich weiß, dass ich nicht bei jedem kleinen Hopser einen Freiflug gewinne, steigt meine Sicherheit, die bringt Ruhe und damit beruhigt es auch das Pferd. Am besten macht es sich, wenn man auf dem eigenen Pferd eine Sitzschulung macht, da aber bitte mit einem erfahrenen Trainer, der auch die Ängste des Menschen ernst nimmt.

Was man sich aber immer klar machen muss: es sind immer nur kleine Schritte, keine gigantischen Veränderungen über Nacht (ich mache eine Sitzschulung und alles ist schön). Man muss regelmäßig mit einem angstfreien Partner auf dem Platz am Strick reiten, man muss regelmäßig und mehrfach Sitzschulung machen etc. Und dann muss man sich immer klar machen, was man schon erreicht hat. Man sollte sich für jede noch so kleine Verbesserung feiern ;) .
wir machen aus :hm: ein :dafuer2:

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Re: Wie (Angst)Gefühle besser in den Griff bekommen?

Beitragvon Nucades » Di 17. Jun 2014, 08:40

Schimmelchen hat geschrieben:Probier es mal mit singen :-)

Deine Atmung verändert sich dadurch und du bist etwas von deiner Angst abgelenkt. Bei meinem Pony funktioniert das sehr gut; er wird sofort ruhiger (obwohl ich gaaaaanz schlecht singe ;) )
Singen hat bei meinem Pferd mittelfristig dazu geführt, dass er, wenn ich angefangen habe zu singen, angefangen hat zu gucken, wo die "Gefahr" lauert :roll: Ich hatte eine Verknüpfung zwischen singen, eigener Anspannung und potentiell "gefährlichen" Dingen geschaffen. Also hätte ich entweder durchgängig singen oder schweigen müssen - ich habe mich für letzteres entschieden :shifty:


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