Kopfkino beim Reiten

Moderator: Keshia

ehem User

Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon ehem User » Sa 1. Mär 2014, 08:24

Meine Erfahrung ist, dass die Angst mich zerfleddert, so dass ich mich selbst nicht mehr gut wahrnehmen und fühlen kann. Nur mit dem Kopf dagegen zu arbeiten, reicht bei mir nicht. Ich bin seit einiger Zeit dabei, viel intensiver darauf zu achten, wie gut oder schlecht ich geerdet bin, wie gut oder schlecht mein Fokus ist, ob ich gleichmäßig atme, ob ich mit meinen Gedanken im Augenblick bin. Das mache ich, so oft es mir einfällt, also nicht nur beim Reiten, sondern auch bei der Bodenarbeit, beim Einkaufen, überall ... weil das die Voraussetzung dafür ist, mit dem Pferd eine wache Verbindung zu haben, die ihm und mir in Angstmomenten helfen kann, damit fertigzuwerden.

Plüschteddy
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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon Plüschteddy » Sa 1. Mär 2014, 21:29

Ich kenne das auch nur zu gut. Bis vor einigen Wochen hatte ich recht gute Fortschritte gemacht :dance1: und sogar bei unserem Springtraining für totale Anfänger mitgemacht, zwar nur Trab und dann über ein kleines Kreuz, aber das nur mit Fellsattel, da ich zu dem Zeitpunkt keinen anderen hatte.
Dann kam aber wieder die Situation, dass ich Angst hatte die Kontrolle zu verlieren :angst: , obwohl mein Pony eigentlich nichts weiter gemacht hatte. Aber die gesamte Situation hatte mich irgendwie an früher erinnert und alles war aus.
Ich hab tatsächlich heulend zu hause gesessen und überlegt ob ich das alles aufgebe :wall: .
Hab ich aber nicht, hab mir eine gute RL gesucht und nun arbeiten wir wieder daran mein Vertrauen neu aufzubauen.
Das Problem hab ich auch eigentlich nur im Sattel, am Boden lach ich über die komischen Sachen die er so machen kann.
Ich hab den Fehler gemacht, immer nur an die schlimmen Dinge zu denken, die uns passiert sind, dabei gab es so viele tolle Momente und so viele Situationen in denen mein kleiner gezeigt hat, dass er auf mich aufpasst und mir vertraut, wenn ich ihm vertraue. Ich versuche gerade mein Denken und meine Einstellung umzulenken und bin auch guter Hoffnung, da ich auch eine RL gefunden habe die mich nicht drängt, wir gehen bewusst ganz kleine Schritte, damit ich mich selbst nicht wieder überfordere, wie bei dem Springen, welches ich erst einmal ruhen lasse.

Ja du stehst mit solchen Sachen nicht allein da und man muss sich dafür auch nicht schämen.
LG

Plüschteddy :galopp:

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slowmotion
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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon slowmotion » So 2. Mär 2014, 12:04

Hallo ihr Lieben,
das alles kenne ich auch sehr gut...und mit zunehmendem Alter wird die Angst echt zur Herausforderung. Meine RL erzählt auch, dass Frauen oft einen Angstschub bekommen, sobald sie Kinder haben= Verantwortung, die sie voll beansprucht.
Ich habe gerade etwas mehr Zeit, hier rumzulesen, weil ich meinen GAU vor einer Woche erlebt habe. Ich bin mit fast 56 Jahren vom Pferd gefallen und kuriere meine Prellungen aus (alles andere ist erfreulicherweise heil geblieben).
ABER: Auch wenns weh tut, kommt das, was ich an Folgen zu tragen habe, längst an mein Kopfkino heran.

Und ich habe einige Beobachtungen gemacht im Nachhinein: Vorher hatte ich einen Wallach, der es oft drauf anlegte, mich mit heftigem Bocken abzuwerfen (diese Technick hat er aus dubioser Vorgeschichte mitgebracht)...und ich blieb immer trotzdem oben, weil ich total konzentriert war und durch ganz viel Bodenarbeit intensiv an unserer Beziehung gearbeitet hatte. Die vorhin erwähnte "Käseglocke" schloss uns 100% ein. Da ich seinem Temperament auf dem Sattel aber nicht gerecht werden konnte, habe ich ihn nun sehr glücklich an junge Frau verkauft, die ihn noch nie bockend erlebte und laufen lassen kann. Nun habe ich einen total lieben und braven Wallach bei meiner RL in Beritt und scheinbar dies Bild: Das ist easy, ich vertraue dem voll und ganz...sozusagen mache ich meiner Angst gegenüber dicke Backen.."du kannst mich mal". Genauso lässig bin ich ihn letzten Sonntag dann geritten. War es aber nicht so ganz (erkennbar an Bauchgrummeln auf dem Hinweg, trockenem Mund beim Reiten), da er noch etwas unsicher war. Prompt machte er drei größere Galoppsprünge, vielleicht, weil meine Hilfe zu überfallartig war...und ich lag unten, quasi als er schon fast wieder stand.

Was lerne ich daraus?
Die Angst ist ein super Wegweiser und lenkt mich durch das Leben mit Pferden. Sie möchte aber auch ernst genommen werden. Ich brauche Anleitung und Hilfe und muss weg von: Das krieg ich schon hin. Ich brauche meine Antennen, um genau zu spüren, wie meine Beziehung zum Pferd ist und angemessen auf jede Reaktion eingehen zu können.
UND: Ich muss niemand etwas beweisen, am wenigsten mir selbst.
Das erschreckt mich immer wieder, wie sehr ich dann doch wieder die Angst einfach LÖSCHEN will, und dann werde ich unklar für das Pferd und mache mir etwas vor.
Von meiner alten Stute kenne ich das auch, dass sie durchaus fürsorglich war, wenn ich authentisch Schiss hatte. Wenn ich aber den Draht zu dem Wesen unter mir nicht halte, wohlmöglich meine Angst leugnen will, kommt das über feinste Körpersignale immer beim Pferd an und führt zu Reaktionen des Unbehagens...je nach Temperament des Pferdes unterschiedlich.
Das ist wirklich ein Drahtseilakt...einerseits die Angst mitnehmen und hinhören...andereseits aber auch liebevoll dieses Gefühl in seine Schranken verweisen. Der Kleine wird jetzt erstmal von RL weiter geschult, bis ich wieder richtig fit bin. Und dann werde ich mich vom Boden richtig bei ihm vorstellen wie sich das gehört. Bin gespannt, wie es sich dann wieder reitend anfühlt...
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
(Mascha Kaleko)
www.pferde-ikonen.de

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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon ehem User » Mi 5. Mär 2014, 21:21

Die erste Stunde jedenfalls habe ich gut überstanden - ich habe mich tatsächlich an die Longe nehmen lassen und wir haben an meinem Sitz gearbeitet. Hat mir extrem gut getan, dass ich nicht alleine stehe mit meiner Angst. Gestern sind wir spontan eine halbe Stunde ins Gelände gegangen - mir war so. Als ich wieder ein ungutes Gefühl bekam, bin ich abgestiegen und zu Fuß weiter. Auf jeden Fall stolz wie Oskar. :-D

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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon jella » Mi 5. Mär 2014, 22:09

absteigen ist immer eine gute Option!!! Mache ich auch und ich erleide keinen Gesichtsverlust dabei! Die meisten Pferde werden sicherer, wenn "Frauchen" sie an vermeintlich gruseligen Dingen vorbeiführt.

Den Gedanken von Slow finde ich sehr wertvoll. Ich sitze fester im Sattel, wenn ich dieses Angstgefühl habe. Etwas, was mir auch hilft, ist den Sattel noch mal zu fetten, damit ich wirklich auch etwas Gripp am Hintern habe.

Freut mich, dass du ein Erfolgserlebnis hattest, weiter so!!!

ehem User

Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon ehem User » Do 6. Mär 2014, 23:10

Meine Erfahrung ist, dass die Angst mich zerfleddert, so dass ich mich selbst nicht mehr gut wahrnehmen und fühlen kann. Nur mit dem Kopf dagegen zu arbeiten, reicht bei mir nicht. Ich bin seit einiger Zeit dabei, viel intensiver darauf zu achten, wie gut oder schlecht ich geerdet bin, wie gut oder schlecht mein Fokus ist, ob ich gleichmäßig atme, ob ich mit meinen Gedanken im Augenblick bin. Das mache ich, so oft es mir einfällt, also nicht nur beim Reiten, sondern auch bei der Bodenarbeit, beim Einkaufen, überall ... weil das die Voraussetzung dafür ist, mit dem Pferd eine wache Verbindung zu haben, die ihm und mir in Angstmomenten helfen kann, damit fertigzuwerden.
Jaaa, ich glaub dass ist eine super Richtung. Also erstmal - ich finde Angst haben überhaupt nicht schlimm, Kopfkino auch nicht, und Leute, die das belächeln, finde ich dumm. Ich hab zwar selber beim Reiten kein grossen Problem mit Ängsten, bin aber gerade generell an einem Punkt, an dem ich meine Betrachtungsweise der Dinge im Leben überprüfe und lerne, wo ich mir eigentlich selber im WEg stehe....

... es gibt von einer amerikanischen Lebenslehrerin , Byron Katie, dazu eine ganz geniale SAche, nennt sich "The Work", gibt Bücher und auch Sachen im Netz dazu. Sie geht davon aus, dass die eigenen GEdanken alles im Leben steuern - positiv wie negativ. Wenn man die Gedanken betrachten und loslassen kann, ändert sich das eigene Verhalten und auch alles um einen rum. ISt anstrengend, sich so selber zu überprüfen, aber sehr spannend. Und hilfreich.

Unser Haffi hatte nach dem Anreiten auch mal eine recht "stürmische " Phase, in der er im Gelände recht heftig reagiert hat und seine Grenzen getestet hat. Meine Mitbesitzerin und Reiterin hatte in der Zeit Kopfkino und Ängste...ich konnte das gut verstehen, ich fand es auch nicht toll - aber ich war gerade dabei meinen Hund als Reitbegleithund auszubilden und seinen Jagdtrieb in den Griff zu bekommen, wollte das nicht aufgeben und hab einfach weiter gemacht.

Komischerweise hat es für beide funktioniert. Ich war so auf den Hund konzentriert - und nicht aufs PFerd. Hund hat gelernt und Hafflinger hat einfach gemerkt, dass mein Fokus nicht bei ihm lag - und seine Attacken mit Kopfschütteln, Bocken und Steigen eingestellt. Das ganze war nur in MEINEM Kopf - Hund darf nicht jagen, Pferd soll bitte einfach nur gehen - und es ging. Wisst ihr was ich meine? Meine Freundin ist darüber ihre Ängste wieder losgeworden - weil wir drüber geredet haben, dass es über die Ablenkung geht und sie sich da stückweise - auch ohne Hund rangetastet hat.

Bis heute bleibt der Hafflinger bei dem Kommando "Diego hieeeerherr" stehen :-D das habe ich aus Versehen so konditioniert - wir warten auf den blöden Hund - aber vermutlich klappt das so gut , weil ich dann gerade so davon überzeugt bin, ohne zu überlegen, was das Pferd jetzt anderes tun könnte.

Ich wünsch euch viel Glück und Erfolg und entspannte stunden mit dem Pferd !

Lg, Trixi

ehem User

Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon ehem User » Mo 17. Mär 2014, 13:39

Dieses Problem mit der Angst und dem Kopfkino kenne ich auch zu gut. Leider.

Das ist schon echt eine richtige Einschränkung.
Bei mir betrifft es ja auch vor allem das Reiten, ganz besonders im Gelände.

Seit ich vor ca. 11 Jahren einen sehr schlimmen Unfall im Gelände hatte, habe ich sowas wie eine richtige Geländephobie.
Da bin ich im Urlaub auf einem Wallach ausgeritten und der ist mir plötzlich durchgegangen und im Jagdtempo auf einen Abhang zugeprescht. Kurz vor dem Abhang hat er eine Vollbremsung gemacht, ich bin vorne drüber geflogen und den Abhang runter gestürzt und auf eine Autobahnauffahrt geknallt, das Pferd ist hinterhergerutscht, konnte sich also auch nicht mehr oben halten.
Die Situation ist mir noch so viele Jahre später im Kopf. Ich weiß noch genau wie ich während des Sturzes total Angst um das Pferd hatte.
Die Autofahrerin die gerade kam, scheint uns gesehen zu haben und hatte schon angehalten.

Ich war total benommen, aber scheinbar nicht ohnmächtig und weiß noch wie das Pferde weiter die Auffahrt rauf lief (im Schritt ) und ich noch aufgestanden war und hinterher gegangen bin.
Irgendwie hab ich ihn ja scheinbar auch wieder gefangen, aber ehrlich gesagt, fehlt mir ab da die Erinnerung wie und wie ich dann nach hause (also in die Ferienhütte) kam.

Jedenfalls war das Pferd komplett unverletzt davon gekommen.
Bei mir war die Kappe komplett hin und ich hatte eine Gehirnerschütterung.

Also im Grunde ist es gut ausgegangen, aber der Schreck davon ist geblieben und seither habe ich eben diese Geländephobie.

Und ganz besonders bei befahrenen Straßen und Abhängen...


Es ist echt unvorstellbar geworden, dass ich früher mal eine mutige sichere Reiterin war und seit dem Sturz ist alles dahin...
Ich bin auf jedes Pferd gestiegen, mir unbekannte Pferde waren besonders spannend, ich war super stolz wenn ich als erste das neue Pferd austesten darf oder oft die schwierigen Pferde in der Reitstunde hatte, weil ich mit denen gut klar kam, bin im Urlaub auf ein mir fremdes Pferd gestiegen und raus in ein unbekanntes Gelände...
Daran ist heute nicht mal ansatzweise zu denken.
Gut damals war ich Jugendlich und so übertrieben, muss es ja auch gar nicht mehr sein.

Ich wäre schon froh, wenn ich ohne Angst auf unsere eigenen Pferde könnte.

Vor allem haben wir ja jetzt auch eine Stute die total gelassen im Gelände ist.
Aber wir haben eben im Gelände eine Strecke, die seitlich an einem Anhang vorbei führt, aber dort müssen wir vorbei, wenn wir weiter ins Gelände wollen.
Bis ich da mal vorbei reite, wird wohl noch viel Zeit vergehen, ich traue mich ja nichtmal die Pferde dort vorbei zu führen, das macht dann mein Freund, oder bekomme Angst, wenn mein Freund dort reitet und ich ihn mit Fahrrad begleite. Also um meinen Freund und Pferd natürlich...
Ich habe einfach immer das Bild vor Augen wie ich oder mein Freund mit dem Pferd dort runter stürzen...

Da liegt auch noch viel Arbeit und Überwindung vor mir...

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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon Hina_DK » So 23. Mär 2014, 19:04

Heute ist ein Wunder geschehen :). Ich fand mich plötzlich in meiner Reithose wieder, bin zu Reddi, hab ihn fein gemacht, sogar komplett neue Ausrüstung von Trense bis Sattel verpasst, mit ihm losgezogen und plötzlich saß ich drauf und bin mit einem gaaaaaanz breitem Grinsen im Gesicht geritten. Oh wie haben wir das genossen, eine schöne Tour und es war weit und breit kein Mensch da, nichtmal in der Nachbarschaft, trotzdem kein Kopfkino, nichts :). Seit so vielen Monaten habe ich nun diese Komplettblockade und heute war sie spurlos verschwunden. Obs am schönen Wetter lag :). Dabei wusste ich nichtmal, wie das ausgeht. Klar weiß ich, dass Reddi eine Lebensversicherung ist aber wenn ein Pferd sooooo lange nicht geritten wurde und ich ihm dann noch komplett neue Ausrüstung verpasse, kann es schon mal gut möglich sein, dass irgendwas nicht passt. Aber er lief super locker und entspannt und wurde immer länger :). Klares Zeichen, dass ich auch wirklich ganz entspannt ritt.
Viele Grüße
Hina

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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon ehem User » So 23. Mär 2014, 19:22

Ich habe leider beim Ausreiten noch mit meinem Kopfkino zu kämpfen... Zu meiner Reitschulzeit war ich immer eine entspannte und sichere Reiterin, das hat sich allerdings mit dem kauf meines Ponies vor zwei Jahren etwas geändert. Er ist mein erstes eigenes Pferd und dementsprechend war ich am Anfang total unsicher... sowohl im Umgang, als auch beim reiten. Ich kann mir bis heute nicht erklären wie es dazu gekommen ist... Allerdings habe ich mit Hilfe meiner tollen Reitlehrerin zu meiner alten Ruhe zurückgefunden und mein Ponymann und ich sind ein super Team geworden.

Beim ausreiten allerdings war ich immernoch sehr angespannt, obwohl mein Kleiner ein ziemlich braver ist... Ich habe mir im letzten Sommer kleine Touren in Begleitung erarbeitet, das klappte auch alles zimelich gut. Allerdings bin ich im Herbst nicht richtig dran geblieben und bin wieder nicht mehr rausgegangen... Dieses Jahr soll mir das nicht nochmal passieren! Ich ärgere mich über mich selbst, ich will endlich ohne nachdenken draussen unterwegs sein...

Ich bin jetzt wirklich zuversichtlich das Problem in den Griff zu bekommen! Mein Pony hatte letzte Woche 4 Tage Beritt bei meiner RL, Freitag war ich dann mir ihr zusammen im Gelände. Es war echt super! Trotz Sturm war er super entspannt und wir hatten einen richtig schönen Ritt! Heute bin ich in der Halle geritten und hinterher nur einmal um den Hof aussen rum (aber allein) und es war auch wieder toll, keine ungutes Gefühl und Gedankenkarussell. An seiner "Gruselecke" hinter der Reitehalle und der Ovalbahn war er zwar wieder super angespannt und ist ein paar mal zusammengezuckt, aber ich bin ganz ruhig geblieben und wir habens super zusammen gemeistert.

Morgen reitet ihn meine RL nochmal im Gelände und am Mittwoch gehts wieder mit ihr zusammen raus. Für Donnerstag habe ich mir schon ein total liebes Begleitpferd organisiert und dann solls gleich wieder raus gehen :dance1:

Drückt mir die Daumen, dass ich die unnötige Angst jetzt endlich hinter mir lassen kann :)

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Re: Kopfkino beim Reiten

Beitragvon Hina_DK » So 23. Mär 2014, 19:36

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen. Ja, das ist alles so irrational, vor allem, wenn es gar keinen Grund gibt und man ein Pony hat, das gar nicht so ein nervöses Tierchen ist. Und selbst bei meinem, wenn der doch mal hüpft, da muss man schon draufhängen, wie ein nasser Sack, um von dem runterzufallen. Der passt immer auf seinen Reiter auf, egal, was er gerade treibt.
Viele Grüße
Hina

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