Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Heupferdchen » Sa 1. Feb 2014, 09:18

Ich hab mal ein Johanniskraut-Baby samt Mutter kennengelernt. Die Mutter hat mir erzählt, sie hat die Packungsbeilage erst dann genau studiert, als es schon zu spät war -
Das Baby war aber sehr süß :whistle:

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Purgatori » Sa 1. Feb 2014, 10:52

Heupferdchen hat geschrieben:Ich hab mal ein Johanniskraut-Baby samt Mutter kennengelernt. Die Mutter hat mir erzählt, sie hat die Packungsbeilage erst dann genau studiert, als es schon zu spät war -
Das Baby war aber sehr süß :whistle:
Dito ;)
@Nelchen: Nein, ich hatte die Info rechtzeitig, aber danke der Nachfrage :mrgreen:

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon november » Sa 1. Feb 2014, 12:05

Es sind Fälle bekannt, wo es bei der Pille und Johanniskrautinhaltsstoffen (Hypericin, Flavonoid oder Hyperflorin .. man ist noch nicht sonderlich weit in der Aufklärung soweit ich weis) zu Wechselwirkungen kommt - zum Nachteil der Wirkung der Pille.
Nein, das wusste ich nicht! Zu dem Zeitpunkt,als ich die Johanniskrautdragees genommen habe, habe ich die Pille noch genommen. Zum Glück ist nichts passiert. Jetzt nehme ich keine Pille mehr, aber trotzdem danke für die Info!
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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Cashew » Sa 1. Feb 2014, 16:07

:winke:

Ich habe letzten Winter vor und nach unserem Umzug eine Kräutermischung (mit Hopfen) verfüttert und war sehr zufrieden. Ob's Placebo war oder nicht, kann ich nicht beurteilen :-D Drin waren Baldrian - und Enzianwurzel, Eisenkraut, Kamille, Melisse und Hopfen. Persönlich ziehe ich Kräutermischungen einem Kraut pur vor, da sich in einer guten Mischung die Pflanzen in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen/verstärken.

Mit hochdosiertem Baldrian wäre ich vorsichtig. Baldrian enthält auch (giftige) Alkaloide. Baldrian ist übrigens dopingrelevant.
Viele Grüße,
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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Heidemi » Mo 17. Feb 2014, 13:14

Ergänzung: Der Ponymann ist deutlich ruhiger und weniger hupsig geworden, nachdem er einige Akupunktur Termine hatte. Geholt hatte ich die Dame wegen was anderem, aber der Effekt war deutlich. Er ist immer noch wi er ist, aber nicht mehr so hysterisch.

Und Brucy dreht bei beruhigenden Kräutermischung oder allem, was beruhigend sein soll, auf. Immer, total zuverlässig.
Leicht anregende Sachen hingegen wirken da besser. Ich denke bei ihm ist das so was wie das Ritalin bei ADHS Kindern. Die Theorie ist ja, dass das Gehirn zu wenig Erregung hat und es sich dann die Wohlfühlaktivierung durch Auslöser in der Umgebung sucht. Wenn es diese Zusatz Aktivierung medikamentös bekommt, reicht das. Ich konnte an Brucy allerdings n och kein Ritalin testen (nein, NICHT ernst gemeint).
Aber ich wollte das noch ergänzen, dass es also schon auch den umgekehrten Fall gibt, dass ein Pferd auf beruhigende Mittel aufdreht.

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Neddie » Mo 17. Feb 2014, 14:03

:kratz: Akkupunktur...
„Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon GilianCo » Mo 17. Feb 2014, 14:11

Neddie hat geschrieben:Hat mit den Bachblüten aber nicht geklappt.. :?
Ich glaube, die Trainer geben das Bier auch nicht wegen dem Alkohol, sondern wegen dem Hopfen... (s.o.)
Ich habe meinem Pferd Malzbier gegeben, aus ähnlichem Grund. Wurde mir empfohlen, und bei meinem hat es zumindest nach meinem Empfinden schon geklappt. (ob das dann am "zu schnell verbrauchten Zucker" oder am Hopfen lag, sei dahingestellt...) Eingesetzt habe ich das, weil mein Pferd wegen Sehnenschaden nicht gearbeitet werden konnte, und anfangs auch stramm in der Box stand, was er natürlich nicht so besonders lustig fand.

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Nelchen » Sa 22. Mär 2014, 17:13

Ich bin grad wieder über den Fred gestolpert und habe inzwischen auch was ausprobiert. Das Zeug heißt Equi Seda und ich muss sagen, ich bin überrascht, wie gut das anschlägt. Habs einer Stute gefüttert, die sehr unsicher ist und extrem ängstlich auf fremde Pferde reagierte. (besonders Shettys :roll: )
Vernünftig reiten war nicht drin. Entweder sie ist mit angelegten Ohren auf die Pferde los, oder war nur auf der Flucht, das war dann von der Tagesform abhängig. :cry: Sie ist zwar nun nicht die Extrovertiertheit in Person,aber bleibt zumindest mit ihren Gedanken bei mit.
LG Katrin

Ein Tänzer scheint nur denen verrückt, die die Musik nicht hören.

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Neddie » Mo 24. Mär 2014, 15:31

Hui, hab das mal gegoogelt, das ist die Zusammensetzung: Xie Cao, Mo Yao, Pi Jiu Hua, Ma Bian Cao, Alkohol, H2O :?: :?:

Ich probier es erst noch mal mit den Hopfenblüten, es ist aber eine gute Idee falls das nicht klappt.
„Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.“

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Re: Beruhigung durch Hopfen/Hopfenblüten?

Beitragvon Abendsonne » So 20. Apr 2014, 12:14

Wir Menschen meinen, dass wir auf Bier beruhigt werden... Ich habe kürzlich gelernt, dass Bier (da Alkohol enthalten) eigentlich zur Cortisol- Ausschüttung beiträgt, das erklärt auch, warum manche Menschen bei Alk agro werden.
Nur mal am Rande.
Ich dachte auch immer, 1 kleines Glas Bier beruhigt...
Pils evtl? Ich habe vor, auf meiner Hochzeit (ich bin immer sehr unruhig wenn ich weiß, dass ich im Mittelpunkt stehe), 1 Pils zum Weißwurstfrühstück!

Allerdings habe ich mir auch schon oft gewünscht, meine Alte wäre ein bisschen ruhiger. Gehe ich beim Spazierengehen forsch foran (in Gedanken: Ich haue jeden um der sich mir in den Weg stellt) und gucke umsichtig ob kein Tieger lauert, geht meine Stute mit gesenktem Kopf neben mir. Gehe ich unsicher und guck dauernd aufn Boden, dann ist sie viel aufmerksamer. Und damit unruhiger.


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