Führen im Gelände - Pferd ist weggelaufen.

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Fionnlagh
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Re: Führen im Gelände - Pferd ist weggelaufen.

Beitragvon Fionnlagh » Di 20. Jan 2015, 09:22

Okay, danke dir und auch den anderen für die Tipps.

Aber eigentlich hab ich ja gar nicht nach Tipps gefragt und eigentlich ging es ja gar nicht um mich ;)
Ich war einfach zu höflich, deshalb bin ich auf jeden Tipp eingegangen und deshalb hat sich das wohl so entwickelt, aber das war im Grunde gar nicht gewollt von mir. Ich habe gute Leute um mich rum und hab mich bereits mit allen möglichen Methoden beschäftigt bzw. die auch ausprobiert und wir machen Fortschritte. Ich mag das nicht noch mal hier alles durchkauen und halte es auch nicht für sinnvoll mit Leuten, die weder mich, das Pferd, noch die Gegebenheiten kennen.
In erster Linie ging es hier um Laika, die ein komplett anderes Problem hat als ich, und wegen der ich mich in diesem Thread überhaupt geäußert habe.

@Laika:
Tut mir leid, dass wir hier wegen mir so abgedriftet sind! :tuete:
Ich würde wirklich deinen Mann dazu "zwingen" mit euch zu gehen, wenn es dich beruhigt. Grundsätzlich geht es bei dir ja nur um dein Kopfkino, dein Pferd scheint ja problemlos zu sein. Vielleicht hilft´s dir auch, wenn du jemand anderen mit ihr gehen lässt und dabei bist und dann merkst, dass es echt total unkompliziert läuft?
"Ich habe es noch nie getan, darum glaube ich, dass ich es kann." Pipi Langstrumpf

ehem User

Re: Führen im Gelände - Pferd ist weggelaufen.

Beitragvon ehem User » Di 20. Jan 2015, 09:28

Mir hilft es auch, wenn mein Mann mitkommt. Er hat von Pferden keine Ahnung, er hat auch keinen zweiten Strick oder so, aber es beruhigt mich. :-D Und ich glaube, dass es sich für manches Pferd dann auch eher wie eine kleine Herde anfühlt. Mein erstes Pony parkte zum Beispiel auch ganz oft, wenn wir alleine rausgingen/ ausritten. Wollte nicht links, nicht rechts .... war aber mein Mann dabei und spazierte mit unserem Hund vorweg (und vorweg konnte auch mal 100 m oder so sein) gab es diese Diskussionen einfach nicht.

Zudem hat mein Mann eben diese Ängste nicht und sieht dadurch vieles objektiver. Kürzlich schlug er einen Weg vor, der mitten über eine riesige grüne Wiese verläuft. Ich habe mich wirklich dagegen gesträubt, aber er bestand drauf. Und was war? Unser Pferd trottete locker und entspannt neben uns her, obwohl ich wirklich befürchtet hatte, es würde dort die große Freiheit schnuppern. Mir wurde klar, dass ICH oftmals die Sicherheit der festen Wege brauche, am besten noch mit Begrenzung beidseits, wie Wall oder Zaun ..... :oops: Mein Pferdl bleibt auch ohne diese Dinge bei mir. Inzwischen jedenfalls. Und so war diese Erfahrung doch recht heilsam für mich.

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Laika28
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Re: Führen im Gelände - Pferd ist weggelaufen.

Beitragvon Laika28 » Di 20. Jan 2015, 11:40

Fionnlagh hat geschrieben:@Laika:
Tut mir leid, dass wir hier wegen mir so abgedriftet sind! :tuete:
Ich würde wirklich deinen Mann dazu "zwingen" mit euch zu gehen, wenn es dich beruhigt. Grundsätzlich geht es bei dir ja nur um dein Kopfkino, dein Pferd scheint ja problemlos zu sein. Vielleicht hilft´s dir auch, wenn du jemand anderen mit ihr gehen lässt und dabei bist und dann merkst, dass es echt total unkompliziert läuft?
;) Alles guuuuut. Ist doch kein Problem ;)
Ja ich werde wohl wirklich meinen Mann zwingen müssen :lol: und ich denke, ich nehme das Knotenhalfter. Bin zwar eigentlich nicht sooooo der Fan vom Knoti, aber da ich es derzeitig nutze, um sie an die Trense zugewöhnen (Kappzaum drüber oder normales Stallhalfter sind mir einfach viel zu wuchtig, daher nehme ich das Knoti und drüber die Trense), musste ich ja am Sonntag feststellen, dass sie damit wirklich gut zu halten ist.


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