Fliegenspray berührt die heilige Haut

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Lisa-Marie
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon Lisa-Marie » Mo 18. Jul 2016, 20:57

Kannst Du ihn mit der sprühflaschenfreien Hand kräftig berühren oder sogar reiben, während Du ihn mit der anderen einnebelst? Quasi als "Ablenkung"? Manchen tut das gut.
Ansonsten würde mir als Clickertante noch "kleinschrittige Desensibilisierung" einfallen, also von hartem Strahl zu immer weicher, feiner werdenden, und dies massiv belohnen.
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calista
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon calista » Di 19. Jul 2016, 08:32

Ich kenne das so, dass man das Fliegenspray ohnenin mit einem Striegel gegen den Strich ins Fell einarbeiten soll, also kann man ruhig mit einem gröberen Strahl starten. Und wegen der Gewöhnung würde ich dann den Strahl immer feiner einstellen, aber das geduldig und in kleinen Schritten. Dann sollte es kein Problem mehr geben, theoretisch :mrgreen:

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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon Lewitzer Flummi » Di 19. Jul 2016, 09:11

Meine Idee dazu wäre, es erst mal mit Wasser im Zerstäuber zu probieren. Evtl.erleichtert das die Gewöhnung weil der Geruch entfällt.

Ich habe letztens in ein neues spray investiert und Jack war auch erst mal wieder :angst: :vampschreck:
Nach ein paar Pumpstößen war es nicht mehr ganz so schrecklich.
Liebe Grüße
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon b.e.a.s.t » Di 19. Jul 2016, 10:45

Viele Wege führen nach Rom :mrgreen: ich mach die Holzhammer-Methode, so lange sprühen und hüpfen/rennen lassen, bis er merkt das er überlebt, ituma findet es auch exorbitant gruselig und packte mal vom Steigen bis zum weglaufen das ganze Repertoir aus, aber ich bleibe hartnäckig dran bis die sich beruhigt und wenn sie es ohne zetern aushält, höre ich auf.

Meist ist dann am Tag danach nur noch wenig Widerstand und nach 2-3 Tagen ist der Fisch dann geputzt, aber man kann es sicher auch klickern, besingen oder was auch immer :whistle:
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon jella » Di 19. Jul 2016, 13:57

b.e.a.s.t hat geschrieben: nach 2-3 Tagen ist der Fisch dann geputzt, aber man kann es sicher auch klickern, besingen oder was auch
:lol: :lol:

Ich kicher immer noch! Aber so mach ich das auch!!! Ich hatte aber auch noch nie ein Pferd, dass so total kontra war, was das einpüstern betraf. KLar, um mich rumlaufen und so ... aber nach ein paar mal war der Drops gelutscht! Wir haben ein Pferd im Stall, das dreht richtig am Rad, sie haben das bis heute nicht in den Griff gekriegt. Gibt wohl auch solche u. solche! (Pferd ist 12)

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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon Wallinka » Di 19. Jul 2016, 18:02

Bitte achtet darauf, dass ihr Lösungsansätze, die nicht eurer Meinung entsprechen nicht lächerlich macht/herabwürdigt, nur weil ihr es anders machen würdet. Danke Wallinka
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon jella » Mi 20. Jul 2016, 14:35

Wallinka hat geschrieben:Bitte achtet darauf, dass ihr Lösungsansätze, die nicht eurer Meinung entsprechen nicht lächerlich macht/herabwürdigt, nur weil ihr es anders machen würdet. Danke Wallinka
Mein "Gekicher" bezog sich lediglich auf die Wortwahl. Mir würde es nicht im Traum einfallen, jemanden zu verunglimpfen. Möchte ich nur noch mal erwähnt haben, falls Sunday das in den falschen Hals bekommen haben sollte. ;)

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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon Reitmaus » Do 21. Jul 2016, 22:18

Beim Sprühen achte ich sorgfältig auf die Windrichtung, und am Hals sprühe ich immer auf meine Hand und reibe es dann ans Pferd (am Kopf sowieso). Manche Sprays beissen nämlich übel in die Augen, wie ich an mir selbst schon feststellen durfte, und zwar auch dann, wenn man nicht direkt das Auge erwischt mit dem Sprühstrahl. Das Auge kurz mit der Hand schützen reicht da nicht, weil feinste Sprühnebel-partikelchen noch sekundenlang danach in der Luft rumschwirren und für Reizung der Augen sorgen können. Ebenso wenn man weiter hinten am Pferd sprüht, aber die Windrichtung nicht beachtet und diese Mikrotröpfchen Richtung Kopf (Augen/Nüstern) wehen. Da wäre ich als Pferd nach solchen Erfahrungen auch besorgt, wenn da wieder einer mit dem Sprühzeugs ankommt.

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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon b.e.a.s.t » Fr 22. Jul 2016, 12:26

Wallinka hat geschrieben:Bitte achtet darauf, dass ihr Lösungsansätze, die nicht eurer Meinung entsprechen nicht lächerlich macht/herabwürdigt, nur weil ihr es anders machen würdet. Danke Wallinka
Das war wohl hierauf bezogen, Rike :hand:
Vielleicht wäre stetiges singen zur Bremsenabwehr ein gutes Mittel :mrgreen:
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Re: Fliegenspray berührt die heilige Haut

Beitragvon wiassi » So 24. Jul 2016, 21:22

Mein härtester Fall war unser Elmi. Nach drei Jahren stetem Training ist er jetzt in der Lage, es zu ertragen. Ich habe mit Sprühflasche und Wasser mit einem Hauch Fliegenspray geübt, zuerst indem ich ihm vorweg gegangen bin, sprühender Weise einfach in die Gegend. Er war am langen Band mußte also "der Gefahr folgen" zuerst mit spitzen Hufe, dann immer interessierter, bis er direkt hinter mir ging und der Strick durchhing. Nächste Stufe war um ihn rum zu sprühen, noch ohne direktes Ansprühen, jedes kleinste bisschen besser wurde sofort gelobt und belohnt.
Dann kam das direkte Ansprühen, zuerst an der Schulter was nach wie vor wegspringen zur Folge hatte. Da mußte er dann einmal durch am langen Band versteht sich, er mußte sich ja bewegen, Aber jedes innehalten wurde sofort belohnt durch aufhören mit sprühen und Bonbon. Das lief in Minischritten so dass er jetzt frei stehend immer einsprühbar ist. Ach wenn es er nach wie vor nicht liebt. Aber bis wir dahin kamen habe ich eben einen Schwamm benutzt um das Üben nicht zu gefährden.
Einem Tier zu helfen, verändert nicht die ganze Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses Tier.

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