Hepatozoonose Hund Erfahrungen

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anouk
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon anouk » Fr 12. Jul 2019, 09:41

Ich dachte, ich habe irgendwo gelesen, dass sie doch schon hier überwintern. Finde die Quelle aber nicht mehr

das hab ich jetzt auf die schnelle gefunden
:-)
Geht aber am Thema hepatozoonose vorbei :shy:
grüßele anouk :schaf:

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A.Z.
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon A.Z. » Fr 12. Jul 2019, 09:57

Entschuldigt, wenn ich jetzt hier eventuell etwas unqualifiziert dazwischen quake, aber ... wenn solche Krankheiten vermittels Blutsauger übertragen werden, ist es dem Erreger dann nicht egal, wie der Blutsauger heißt?

Im Umkehrschluss ... ist der Blutsauger nie an einem infizierten Wirt gewesen, kann er doch auch nichts übertragen? Es ist ja nicht so, dass die Tierchen schon als Träger aus ihrem Ei schlüpfen würden, oder?
Viele Grüße Angela

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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Lottehüh » Fr 12. Jul 2019, 11:07

Ne, die Erreger werden nur durch bestimmte Blutsauger übertragen, also z.B. die LM durch die Sandfliege.
Zum zweiten Satz bin ich mir nicht sicher, aber ja, ich denke, die junge Sandfliege muss auch einen LM-Hund stechen, um den Erreger zu aufzunehmen.
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Lottehüh » Fr 12. Jul 2019, 11:09

Meine Freundin hat folgendes geschrieben:

******************************************************************************************
ja, ich hatte erst 1 x Carbesia beim Fritzi

Dann Doxy (Ronaxan)vom Hildi (2.Carbesia hat er für nicht nötig gehalten), Vertragen hat ses so naja… Ab und zu gekotzt, aber ging…
Geändert bzw. verbessert hat sich bei ihr dadurch nix. Hatten ja gehofft, dass sie danach fitter ist. Aber da war gar nix…

Er hatte dieses Putenmedi aus England vorgeschlagen, dass es nur sackweise gibt… Aber au net offiziell… er hätte es irgendwie anfragen können über irgendwelche Wege
des war glaub des Deccox (Decoqinat). Aber damit hat er ja keine Erfahrung und man müsste es dauerhaft durch geben
Ham uns geeinigt erst mal nix mehr zu machen und regelmäßig Blutkontrolle…

Wichtig ist halt kein Cortison

******************************************************************************************
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Wallinka » Fr 12. Jul 2019, 12:09

Nur um die Verwirrung hier komplett zu machen :shy: : zumindest Borreliose wird von der "Mutterzecke" auf die Nachkommen übertragen, da muss der Blutsauger also nicht erst mit einem infizierten Wirt in Kontakt gekommen sein.
Nur weil der Reiter ins Schwitzen gekommen ist, heißt das nicht, dass das Pferd unbedingt mehr Futter braucht nach der Arbeit.

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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Lottehüh » Fr 12. Jul 2019, 13:05

Oh nein, echt? :-o

Nucades, meine Freundin wäre dann auch interessiert zu wissen, wie Du behandelst.

Ich hab mich mal durch das Lm Forum gelesen, da herrscht im großen und ganzen die Meinung, dass eine Hepatozoonose alleine meist keine Probleme macht und deshalb auch nicht behandelt wird.
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Nucades » Fr 12. Jul 2019, 16:51

Kurzes Update: Das letzte Blutergebnis ist da. Es wurden im Ausstrich keine Gamonten gefunden :yess: Das ist gut, aber keine Entwarnung...
Morgen TA-Termin, danach berichte ich ausführlicher.

Btw: Der Erreger (Einzeller) der Hepatozoonose wird u. a. durch die Muttermilch der säugenden Hündin weitergegeben...

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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Lisa-Marie » Fr 12. Jul 2019, 17:00

Habe mehrere Hepatozoonose-positive Hunde in der Kundschaft, alle ohne Probleme. Behandelt wird nur bei Symptomen (seeeeeeeeehr variabel, eigentlich kann man sagen: wenn man nix anderes findet und der Hund wirkt krank, könnte es die Hepatozoonose sein), aber auch dann ist die Therapie eigentlich eher ein "try-and-error".
Man gibt Antibiotikum, aber eliminieren kann man auch damit den Erreger nicht :nix:

Mein Rat an alle Hepatozoonose-Hunde-Besitzer: abwarten, nix proaktiv machen. FALLS Symptome kommen und man WIRKLICH alles ausgeschlossen hat (andere MMK, sonstige Infektionen oder Grunderkrankungen etc.), dann ein Therapieversuch mit Antibiose.

Bisher hatte ich noch keine Erkrankung der oben besagten Hunde :nix:
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Re: Hepatozoonose Hund Erfahrungen

Beitragvon Nucades » So 14. Jul 2019, 15:13

Lieben Dank Lottehüh, auch an deine Freundin :danke:

Ja, Lisa-Marie, so werden wir's auch machen: watch and wait...

Also, das Blutbild ist :-d und sie ist negativ auf alle anderen MMK getestet :yess:

Schwierig wird es sein, einen möglichen Ausbruch als solchen zu erkennen, aber vielleicht war der vermeintliche milde Infekt plus unspezifische Rückenschmerzen vor einiger Zeit schon ein "Schub" :nix:

Blöd ist halt die Sache mit dem Cortison, aber auch da werden sich Lösungen finden lassen, wenn wir es überhaupt jemals brauchen sollten :-)


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