Bewegender Heuautomat

Anleitungen und Ideen wie man Dinge für Pferd/Hof/Reiter selbst machen kann

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Sheitana » Mi 6. Mai 2015, 08:08

Wow, geniale Idee... :gut: die muss ich mir merken.

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Shieldmaiden » So 24. Jan 2016, 19:32

genial, bin total beeindruckt :hutab:
Man kann sich niemals auf ein Pferd verlassen das durch Furcht trainiert wurde, es wird immer etwas geben dass es mehr fuerchtet als Dich. Vertraut es Dir hingegen, wird es Dich um hilfe bitten wenn es etwas fuerchtet." Antoine de Pluvinel

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Sunny77 » Di 26. Jan 2016, 10:51

Was für eine GROSSARTIGE Erfindung! :) Da schlägt mein Bastlerinnen-Herz höher!

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon SunnyShadow » Sa 28. Jan 2017, 14:49

Hier mal der aktuelle Stand https://www.youtube.com/watch?v=FHna6DNNDOQ - wen's interessiert.
Elektronisch (Sensoren) hab ich abgerüstet - öffnet/schließt im 10min-Takt. Es wird sich halt einzeln/gemeinsam mal mehr/weniger bewegt - ganz wie's beliebt.

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Sunny77 » Mo 30. Jan 2017, 09:49

Ich finde dieses Teil einfach absolut genial! Insbesondere mit der Kombination der Wege-Führung. Der Fuchs hat Hunger und läuft rum, der Rappe bleibt da halt 10 Minuten stehen *g* Absolut super gemacht - und funktioniert auch bei Eiseskälte, wie man sieht ;)

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Gentiana » Di 31. Jan 2017, 11:15

:clap: Ich fänd das mal spannend, wie lange die "Schließzeit" sein müsste, damit beide Pferde auf jeden Fall laufen... Hast du damit mal experimentiert ?

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon SunnyShadow » Di 31. Jan 2017, 17:10

Mit den Zeiten hab ich wohl experimentiert:30, 20, 12, 6 u. 4 min. Bin schlußendlich bei 10 geblieben, weil je länger offen/zu um so weniger wird grundsätzlich gelaufen und ich will ja, dass sie laufen, und je kürzer der Takt - da ist die Wartezeit ja auch kurz, also nicht wirklich ein Grund loszugehen. Herr Pferd schein mir grundsätzlich weniger gehfreudig zu sein oder er hat die rechte Seite zu seinem Lieblingsplatz erkoren. Ist für mich legitim. Er geht auch mal nur zum Saufen (= halbe Strecke) oder äppeln (viertel Strecke) und kehrt wieder zurück und wartet. Er/sie hat jedenfalls mindesten 12 h und max. 19 h Fresszeit pro Tag, was für mich ok ist. Wenn ich reduzieren will, dann füll ich halt nur soviel Heu nach, dass es bis 1-2-3-4 h vor dem nächsten Nachfüllen zu Ende ist, da hab ich dann 2 künstliche Fresspausen...
Ich denke auch, dass das mit der motivierenden Schließzeit individuell sein wird und auch nicht zu jeder Tageszeit gleich. Und so unmotiviert/unentschlossen, wie in dem letzten Video hab ich das bis dato noch nicht gesehen, normal wird da ein ordentlicher/motivierter Schritt hingelegt...
Ich hab mal mit Schrittzählern rumgespielt, dabei hab ich festgestellt, dass sich auf der Weide im Schnitt nicht mehr bewegt wurde, als mit meiner Konstruktion. Allerdings gabs da nicht soviele Werte, wegen Verlieren und meiner Motivation...

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon SunnyShadow » Mi 20. Dez 2017, 22:21

btw: Es gibt inzwischen eine Studie zu dieser bewegenden Fütterung (http://www.pferderevue.at/?+Studie++Wie ... Q9MQ%3D%3D).

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon Sunny77 » Di 2. Jan 2018, 15:04

Sehr cool :) Ich bin nach wie vor begeistert. Wie ist Deine "Langzeit" Erfahrung? War mal was kaputt? Was ist das schwächste Glied in der Konstruktion?

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Re: Bewegender Heuautomat

Beitragvon SunnyShadow » Do 4. Jan 2018, 17:54

Langzeiterfahrung, klar funktioniert 'plötzlich' mal etwas nicht mehr, meist wenn man nicht wirklich Zeit hat zu suchen. Aber immer so winzig kleine Details, wie:
- Akku zu schwach
- Verschraubung der Zahnstange locker
- Deckel schief (wegen was auch immer, vermute mal mehr oder weniger Feuchtigkeit, das auf ca. 250 Breite, gibt dann schon Ungenauigkeiten...)
- Deckel lag auf der Welle des Motors auf (Ursache wie bei Deckel schief) bzw hing entsprechend durch, da hab ich dann die Räder eines Skateboards hingeschraubt.
Also in der Hauptsache mechanische Fehler, die Frau auch beheben kann. Und ja, es ist frustrierend, wenn man ewig sucht, und dann ist es etwas wirklich simples.
Elektronisch habe ich schon sehr beizeiten abgerüstet: jedwede Sensoren -> weg damit. 1. hatten die 2 sich ja bereits gelegentlich aufgeteilt, also einer links, einer rechts = IR-Sensor sinnfrei und 2. Aufwand der Fehlersuche reduzieren.
Jetzt geht das halt stur auf und zu, konnte es aber nicht lassen und habe zufällige Zeiten (6 - 11 min) programmiert.
Falls es wer nachbauen möchte, und es sicher überdacht=trocken wäre, würde ich nur einen stabilen Rahmen, an dem die Zahnstange ist puls das Estrichgitter (am E-Zaun angeschlossen) als Deckel verbauen: das ist leichter (für den Motor) und es sammelt sich nix drauf an, wie auf einem geschlossenen Deckel. Und schön im Lot bauen.
Achja, selbst wenn es mal unbemerkt nicht funktioniert: an mindestens einer Seite kommen sie immer ans Heu - war dann halt für paar Stunden Schlaraffenland bzw. irgendwann alle und mal ne ungeplante Fresspause. Aber ich lege immer morgens und abends Heu nach - also überschaubar. Könnte man auch richtig voll machen, dann würde es 1 1/2 Tage reichen.


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