Allgemeine Zuchtdiskussion

Moderator: Sheitana

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Shieldmaiden
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Beitragvon Shieldmaiden » Do 29. Mai 2014, 08:33

:shifty:

aber ja, ich find's auch interessant. Und wenn ich es richtig verstehe - ihr duerft mich gerne korrigieren, dann sind paints und quarters schon so ziemlich dasselbe. Ein paint darf also zwei quarters als vater haben, muss aber halt die farbe aufweisen, die die quarter association nicht haben wollen (die wollen scheinbar keine bunten).

Also eltern duerfen paint, quarter oder VB sein, so hab ich's verstanden von deren APHA webseite. Drum trifft das geschriebene wohl schon auf ein paint zu.

Allerdings hab ich mich auch da vertan, meine eigene 'mangelnde bildung'. Ich dachte welsh C waere nicht cob, ist es aber. Welsh A und B sind nicht cob, C und D sind Cob bzw C ist 'pony of cob type'. Wo da der unterschied besteht :nix:

Die mama ist paint x welsh C und papa halt lippizaner.
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Re: Quarabs

Beitragvon ehem User » Do 29. Mai 2014, 08:52

Shieldmaiden hat geschrieben:
Allerdings hab ich mich auch da vertan, meine eigene 'mangelnde bildung'. Ich dachte welsh C waere nicht cob, ist es aber. Welsh A und B sind nicht cob, C und D sind Cob bzw C ist 'pony of cob type'. Wo da der unterschied besteht :nix:
Im Stockmaß würde ich sagen, der Welsh C hat ein Stockmaß bis 137 cm .

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Re: Quarabs

Beitragvon Sheitana » Do 29. Mai 2014, 09:00

Ich dachte immer bis 137 cm wäre Welsh B?

Tina, richtig, Paints sind im Grunde bunte Quarter.

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Re: Quarabs

Beitragvon Shieldmaiden » Do 29. Mai 2014, 09:12

offtopic an

ja, welsh b und welsh c sind gleich gross.

Aber welsh b ist ein feinerer typ, so wie der welsh a halt, nur in groesser mit schwerpunkt auf reitpony. Welsh C ist ein cob typ, also mit mehr fundament und im ganzen ein schwererer typ.

Also zusammenfassend kann man sagen Welsh A und B sind fein vom typ her und eher reitponys, unterscheiden sich nur in ihrer Groesse voneinander.

C und D sind cob typen wo section D halt ueber 1m37 ist, und C drunter. So versteh ich es zumindest von der welsh association webseite, hab ich wieder mal was dazu gelernt :-)

Die Welsh B, die ich kenne, sind vom typ her schon sehr anders, also viel feiner und auch viel weniger knieaktion zb. Die cobs sind dann hald haarig, stabil und viel kraeftiger.

offtopic ende
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Re: Quarabs

Beitragvon Shieldmaiden » Do 29. Mai 2014, 09:16

noch ein offtopic, dann hoer ich auf, versprochen :kicher:

So zum vergleich:

Welsh A (quiiiietsch, will haben :sofort: so ein kleiner angeber :kicher: )
https://www.theimagefile.com/v/tp/187/1 ... 06-150.jpg

Welsh B:
http://www.equestriansalesonline.co.uk/ ... /394-1.jpg

Welsh C:
http://www.ashmeadow.com/images/Ricky-E ... 808%29.gif

Welsh D:
http://www.follywoodstud.com/siteimages/Camera.jpg

offtopic aus :-)
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Re: Quarabs

Beitragvon Elin89 » Do 29. Mai 2014, 11:44

Oh, son Quarab stelle ich mir aber auch toll vor :herzi:

Zu den Welshs: Ich kenne einen Welsh der in Ponyendmaß ist und absolut im Sportpony Typ... ich weiß gar nicht, als was er offiziell eingetragen ist - müsste dann ja eher ein Welsh B sein, oder? Aber so groß? Nun ja...

Zu den Hufen der Quarters habe ich gelesen, dass sie nichtmal bei der Zucht nicht beachtet wurden, sondern im Gegenteil die Amis (ja, wenn die ans züchten gehen... :augenroll: ) gerne kleine Hufe mögen und daher sogar gezielt auf kleine Hufe gezüchtet wurde - bei gleichzeitig viel Muskulatur. Irgendwann musste man dann wohl mal merken, dass die Kombi gar nicht si praktisch ist.
Bei den Arabern passen die Hufe ja, da sie eh so klein und fein sind.

Und zu den im Gelände nervenstarken Arabern - wo sind die? Ich kenne nur zwei Knallköppe mit ultraschneller Reaktion. Fein sind die auch eim reiten, aber man muss mit den eigenen Reflexen schon schneller werden, um bei denen zu reagieren, bevor es zu spät ist. Meine RL meint immer, andere Pferde überlegen erst und handeln dann, die beiden machen einfach :mrgreen:

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Re: Quarabs

Beitragvon Shieldmaiden » Do 29. Mai 2014, 11:49

na ja, cih fuerchte - in DE wird der welsh cob oft total vermurkst. Da wird dann nach reitpferdepoints gezuechtet anstatt nach rasse profil, und im endeffekt kommt dann ein sportpony bei heraus, was dann zwar noch welsh cob geschimpft wird, aber nichts vom rasseprofil mehr uebrig hat. hab ich auch schon einige von gesehen (bissl wie der edelhaflinger, der mMn mit dem original haffi nix mehr zu tun hat).

Welsh Bs sehen auch nciht wie sportponys aus und bewegen sich auch nicht so. Sie sind zwar feiner gebaut und reitponys, aber halt schulter, kruppe, format - ist alles ziemlich anders, und GGAs halt auch.

Was nicht heissen soll dass die keine guten GGAs haben - aber halt rassetypisch sollte es schon bleiben, mMn zumindest...

(wobei andererseits gehen die welsh cobs auch in eine komische richtung. DA wird auch irgendwie so sehr in die 'badewannenrumpf' richtung gezuechtet, so etwas hier:

http://www.trindod.com/images/kirkhamgaterendition1.jpg

aber gut, das ist so gewollt. Das wird dann in DE weggezuechtet weil man ein reitpony will, aber andererseits gehen dann auch oft die rassetypischen eigenschaften verloren...
Zuletzt geändert von Shieldmaiden am Do 29. Mai 2014, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Quarabs

Beitragvon Shieldmaiden » Do 29. Mai 2014, 11:49

uebrigens find ich pirouettas mama ja schon lustig. Wenn man sich die Farbe mal wegdenkt, dann hat sie schon die hinterhand eines Welshies, finde ich - einen pony-popo irgendwie :kicher:
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Re: Quarabs

Beitragvon kolyma » Do 29. Mai 2014, 12:58

Zum Araber - ich denke, man muss den Rassen und deren Herkunft Rechnung tragen. Ein Araber muss Stecke machen. Wir haben Distanzreiter am Stall, deren Araber sind im Gelände nervenstark. Die lassen sich überholen, die gehen vorne, die gehen hinten und in der Mitte. Die kennen nur das Ziel und das liegt irgendwo da vorne - rechts und links kucken die kaum mehr. Das kostet nur Energie - und die Energie braucht man für die Strecke. Da ist der Araber in seinem Element. Dafür wurden die gezüchtet. Und wenn man dem Rechnung trägt, sind sie super Pferde.

Ich mag keine Distanzen gehen - schon das Training wäre mir zu aufwändig und zu stressig. Ich reite gerne aus - aber bitte nicht mehrmals die Woche 30 Kilometer. Da muss man schon ne Passion für haben.

Ein Welsh-Cob würde mir auch gefallen. Allerdings weiß ich nicht, ob die Rasse überhaupt zu mir und meinen Vorstellung passen würde. Ich finde, das ist eine Frage die man sich bei der Pferdewahl immer stellen sollte. Passt das Pferd zu mir und meiner Art zu reiten. Daher käme für mich nie ein Araber in Frage. Obwohl ich sie wirklich schön finde. Aber ich würde ihren Ansprüchen nicht gerecht. Genau so wenig den Ansprüchen eines modernen Dressurpferdes oder eines Spaniers.
Bild Geduld ist die hohe Kunst sehr langsam wütend zu werden...:ohm2: :sofort:


"Besser wenig und das Wenige gut."Egon v. Neindorff

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Re: Quarabs

Beitragvon jella » Do 29. Mai 2014, 15:32

Ich habe einen sehr typischen Welsh Cob ... Sehr kräftig u. mit Puscheln!

Leider bin ich ein wenig enttäuscht von den Richtern, die ehrlich gesagt keine Ahnung haben. Da höre ich dann oft, dass er zuviel Masse hat, zu dickes Hinterteil ... Ich bin auch kein Freund von den Edelbluthaflingern, das ursrpüngliche geht dabei total verloren.

Den Leuten kann man mit Argumenten komischerweise nicht beikommen. Wir haben hier in Schleswig-Holstein durchaus noch Züchter der Welshis, die auf den Ursprung achten.


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