Hufraspel

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Lewitzer Flummi
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Re: Hufraspel

Beitragvon Lewitzer Flummi » Mi 14. Feb 2018, 15:14

Also A.Z.Ich habe mir mehrfach die Finger beim nur anfassen/umfassen geschnitten..... Da war nichts mit Kraft. Einfach weil nagelneu und sauscharf. :nix:
Mit dem gebrauchteren bin ich seither auch vorsichtig geworden. Sicher ist sicher.
Liebe Grüße
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Re: Hufraspel

Beitragvon A.Z. » Mi 14. Feb 2018, 15:20

Das sollte jetzt auch keine Empfehlung sein, grundsätzlich ohne Handschuhe zu hantieren. Nur eine persönliche Erfahrung und eher ein Entkräftung der Annahme, dass man sich deshalb in die Finger raspelt, weil das Werkzeug mangels Gewicht tut was es will und nicht was es soll.

Meiner Meinung nach ist das ähnlich wie bei Messern. Wie oft höre ich "Das Messer bloß nicht so scharf, dann schneide ich mich nur." NEIN - nach meiner Erfahrung schneide ich mich immer dann, wenn ich mit einer stumpfen "Gike" abrutsche, wo ich mit einem feinen scharfen Messer einfach glatt durchgeschnitten hätte.
Viele Grüße Angela

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Re: Hufraspel

Beitragvon ehem User » Mi 14. Feb 2018, 17:07

jein, ich schneide mich auch an scharfen sachen, weil ich einfach ein depperter tollpatsch bin und unfähig, mich auf mehr als eine sache gleichzeitig zu konzentrieren :breitgrins2: sind aber weder gewicht noch schärfe dran schuld.

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Re: Hufraspel

Beitragvon Nucades » Do 15. Feb 2018, 18:14

Ich denke, es ist das gleiche Prinzip wie beim manuellen Sägen. Da geht's auch schief, wenn Kraft eingesetzt werden muss. Kann man eine "schwere" und scharfe Säge einfach laufen lassen, geht es wie von selbst :nix:

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Re: Hufraspel

Beitragvon A.Z. » Do 15. Feb 2018, 18:19

Nur dass ich die Kraft bei der Raspel oder dem Hobel nicht einsetzen muss, weil sie leicht ist, sondern weil im Freizeitbereich nur allzu oft aus Kostengründen abgelegtes, stumpfes Werkzeug verwendet wird. Dort mehr Gewicht rein zu bringen, ist meiner Meinung nach den Teufel mit dem Belzebub austreiben. :shifty:
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Re: Hufraspel

Beitragvon Nucades » Do 15. Feb 2018, 18:31

Deswegen schwer und scharf :-)

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Re: Hufraspel

Beitragvon A.Z. » Do 15. Feb 2018, 21:31

Ja. Aber wenn so eine Hufraspel oder ein Hufhobel ordentlich scharf ist, dann brauch ich keine anderthalb Kilo in der Hand, damit es tut, was es soll.
Ich für mein Teil würde mir wahrscheinlich schon am ersten Huf eine Sehnenscheidenentzündung weg holen.
Viele Grüße Angela

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Re: Hufraspel

Beitragvon Schnucke » Do 15. Feb 2018, 21:47

Ich brauch nur scharf, schwer ist für meine Gelenke und Sehnen nix. Ichmag bei Pferden allerdings auch eher hochreaktive und in der Keramik arbeite ich gerne mit Massen die nicht träge und zäh sind.
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Re: Hufraspel

Beitragvon wiassi » Fr 16. Feb 2018, 09:10

Ich finde den Gedanken mit dem Gewicht spannend und irgendwie logisch und werde das vielleicht mal mit einer meiner Feilen und Gewichten ausprobieren.
Ansonsten nutze ich auch den Hobel gern und bin zufrieden. Da ich nicht so regelmäßig die Hufe bearbeite sondern nur im Notfall bei Ausbrechen etc. berunde, habe ich mir zur Sicherheit Kevlar Handschuhe und -unterarmschutz zugelegt. Ist alles inzwischen nicht mehr so teuer.
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Re: Hufraspel

Beitragvon Belgano » Sa 20. Okt 2018, 12:39

Ich hole das Thema hoch, da ich über eine Neuanschaffung nachdenke. Wie unterscheiden sich Hobel und Raspel nun genau, was ist der Vorteil der Hobel, die ja anscheinend hier die meisten benutzen? :-e
*verwirrtbin*

Hat jemand einen konkreten Tip, möglichst in einer kurzen, handlichen Variante?
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