Austausch COB-Pferde

Moderator: Sheitana

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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Nucades » Di 16. Jun 2020, 20:59

Sheitana hat geschrieben:
Di 16. Jun 2020, 20:50
Sowas hat mir sogar unsere TÄ letztens erzählt :shifty:
Und dann gibt's noch die Ponys, die sich unterwegs lahmend vom Hänger holen lassen 8-)

Sorry, das war endgültig OT :shy:

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Vaena
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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Vaena » Mi 17. Jun 2020, 07:23

jäää so :-)
naja, ich hab trotzdem immer drüber gearbeitet *hust* :-)

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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Lewitzer Flummi » Mi 17. Jun 2020, 08:20

Also konditioniert ist das bei uns eher nicht.

Gestern nach dem inhalieren mit Jack und dem Rad los. Beim ersten antraben 2-3x husten, dann nichts mehr. Ist schön mitgelaufen. Ein kleines Stück an der einsamen Landstraße entlang sogar im Galopp. :lol:
Der Bube lief vorher 20 min an der Longe auf dem Platz. Nur mal kurzes Prusten, sonst nichts.
Hab dann heute früh festgestellt, dass ich das Cortison gestern Abend schon nach 12h erneut gegeben hatte. :wall: Soll ja nur alle 24h. Eigentlich.

Ich hab nun gestern den Flexineb probiert.
Habt ihr dabei auch schnell soviel kondensiertes Wasser im "Knie" des durchsichtigen Halters stehen?
Einer der Vernebler hatte die Kochsalzlösung ruckzuck durch, dafür stand unten dann auch sehr viel Flüssigkeit. Ist der dann am Ende?
Der andere brauchte deutlich länger, aber auch hier stand Flüssigkeit im Knie. Das ist dann alles Nebel, der nicht in der Lunge ankommen kann.....
Beim Sah*ma sah man das nicht so deutlich, weil der unten ein Filtervlies drin hat, was dann die Feuchtigkeit aufnimmt. Ist auch irgendwie "unehrlich", um irgendwas abschätzen zu können. :shifty:
Liebe Grüße
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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon november » Mi 17. Jun 2020, 11:22

Ich habe das auch oft, auf der HP sagen sie, das soll nicht sein. Ich ignoriere es aber. Bei den Verneblern kann es sein, dass du einen "Standart" und einen "Fast" hast. Die "Fast" sind deutlich schneller. Mein aktueller Vernebler produziert wenig Kondenswasser, es kann also tatsächlich sein, dass es mit dem Alter des Verneblers zusammenhängt. Wenn du einen schnellen Vernebler hast, kannst du ja einfach mehr Lösung vernebeln, es kommt ja trotzdem einiges im Pferd an.
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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Lewitzer Flummi » Mi 17. Jun 2020, 11:46

Ist 2x Standard. Deswegen.... aber einen hat sie wohl mal für Medis genommen. Nur welchen wusste sie nicht mehr.
Kondenswasser war bei beiden.
Wie lege ich denn das durchsichtige Teil trocken? Oben das soll man ja am liebsten nicht anfassen. Tooooo late. :tuete:
Danach kam bei Jack der Dampf zum Teil oben raus. :roll:
Muss ich heute mal gucken, ob ich was retten kann oder gleich mit neu bestellen.
Liebe Grüße
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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Cate » Do 18. Jun 2020, 08:29

Lewitzer Flummi hat geschrieben:
Di 16. Jun 2020, 12:42
Zwei kurze Fragen:
1. Woran merke ich, dass die Allergietabletten anschlagen?
2. Haben gesunde Pferde immer saubere, trockene Nüstern? (Darauf denke ich nun schon ne Weile rum....)

Der Flexineb ist gestern bei uns gelandet. Da ich aber so schon erst 22.30 Uhr im Haus war, hatte ich gestern nur fix ausgepackt. Getestet wird heute. Ich hab es gestern nicht mal geschafft mit Jack zu inhalieren. :(
Mein Zeitmanagement ist derzeit grottig hoch zehn.
Nach meiner Erfahrung merkst du das innerhalb von einer Woche, mekrst du nichts oder nur wenig, kannst du es mit einer höheren Dosis probieren, aber spätestens nach zwei Wochen solltest du es deutlich merken, sonst gehört er wohl zu den Pferden, bei denen es nicht anschlägt.
In der Cetirizin-Studie der TiHo Hannover wird übrigens ausdrücklich festgestellt, dass von den gängigen Heushcnupfenmitteln nur Cetirizin bei Pferden angeschlagen hat, insofern brauchst du dich vermutlich nicht durch die anderen Wirkstoffe durchprobieren.

Wir haben übrigens bei unseren Allergikern im Initialschub auch immer das volle Programm mit Cortison, Bronchienweitstellern und Schleimlösern und/oder Inhalation gefahren. Plus Separation mit nassem Heu und Bewegungsprogramm (was halt ging), dazu eben das Cetirizin, und seitdem bekommen sie während der Saison (bei einem Pony von Mitte Feburar bis Ende Oktober, wie bei mir :seufz: ) ihr Cetirizin, mehrmals wöchentlich kräftige Bewegung und beim ersten Anzeichen von Husten Planta*gines, damit geht's meist ohne TA und ohne Separation mit nassem Heu. :-)

:gb:
Es ist sinnvoll, sich mit dem Üben anzufreunden, denn man wird weit mehr Zeit mit Üben verbringen als damit, perfekt zu sein - Maren Diehl

Was wir sehen, hängt hauptsächlich davon ab, wonach wir suchen - Sir John Lubbock :puppy: :puppy:

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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Sky4ever » Do 18. Jun 2020, 08:52

Lewitzer Flummi hat geschrieben:
Mi 17. Jun 2020, 11:46

Wie lege ich denn das durchsichtige Teil trocken? Oben das soll man ja am liebsten nicht anfassen. Tooooo late. :tuete:
Danach kam bei Jack der Dampf zum Teil oben raus. :roll:
Muss ich heute mal gucken, ob ich was retten kann oder gleich mit neu bestellen.
Das durchsichtige Teil (Aerosolkammer) kann man nicht ganz trocken wischen. Ich lasse immer den Deckel von der Transportbox offen, dann können alle Teil des Flexinebs in Ruhe trocknen. Bei einigen am Stall kam es zur Schimmelbildung an den hellblauen Membranen, weil sie den Flexineb immer feucht in die Transportbox gelegt haben und den Deckel dann geschlossen haben.

Wenn der Dampf oben aus der Aerosolkammer austritt, kannst du mit sauberen Händen die Membran wieder hoch drücken. Dazu nimm den Vernebler raus und fasse vorsichtig mit dem Finger durch das obere Loch an die Membran und drücke sie wieder hoch. Bitte nicht mit dem Fingernagel.

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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Lewitzer Flummi » Do 18. Jun 2020, 09:42

Dankeschön!!!

@Cate
Das Problem ist ja, dass er mitunter kaum Symptome hat und hatte.....
Er bekommt jetzt seine Tab brav jeden Nachmittag in einem Stück Apfel. Dann inhalieren, dann das Futter mit Cortison und Equipulmin, kurz warten und dann 20 min Bewegung inkl. auf jeder Hand auch mal 3-5 Runden Galopp. An den meisten Tagen ist er anfangs etwas zäh, was ich so nicht von ihm kenne, meist geht es dann aber. Zum Ende bietet er teilweise selbst Trab an. Vielleicht auch weil die Insekten nerven (trotz Maske)?

Gestern bei dem warm-schwülen Wetter hat es ihn soon etwas angestrengt. Aber der pumpt nicht etc.
Deswegen kann ich die Wirkung halt schlecht einschätzen. Ich werde heute wohl noch mal den geliehenen Inhalator nehmen. Mal gucken, ob er da mehr Flüssigkeit in die Lunge bekommt. Im Flexineb bleibt wahnsinnig viel direkt in der Kammer als "Wasser".
Beim Longieren null Husten! Seltenes schnauben. :nix:

Jack hab ich gestern, weil einfach Zeit alle, mal das Bronchozeugs von Riff verpasst. Ich glaub da sind keine 20% im Pferd gelandet. Und er war not amused. :kicher:
Beim Longieren im Trab dann 3x heftige Huster (Luft vorn und hinten raus :oops: ) dann nichts mehr.
Sehr bewegungsfreudig. Teils kann man nicht hinsehen, wenn er galoppiert. Der braucht mal wieder einen Austritt, glaub ich.
Bei beiden kam danach bisschen was aus den Nüstern. Aber nicht viel.:nix:

@sky4ever
Danke für deine Hinweise. Ich habe heute einen neuen Vernebler bestellt. Mal gucken, ob sich dann weniger Flüssigkeit unten sammelt. Beim vernebeln von dest. Wasser ohne die Kammer kamen nur wenige ganze Tropfen. Einiges kondensierte halt direkt am Vernebler. :nix: Blöde Konstruktion?!
Liebe Grüße
Die Flummis

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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon Lewitzer Flummi » Do 25. Jun 2020, 10:36

Ich muss noch mal mit meinen zwei Hustinetten nerven. :oops:

Der Bube bekam zuerst 1 Woche volle Dröhnung Cortison und Equipulmin, seit letzten Do Cortison und Equipulmin nur noch zu 50%. Früh gab es Equipulmin und die Allergietabletten.
Bis heute früh sah/ hörte ich keine Verschlechterung. Eher im Gegenteil. Ich war der Meinung, wir haben es geschafft. Der Kerl ist zwar an der Longe die ersten Runden etwas zäh, was ich so gar nicht von ihm kenne (Evtl die Allergietabletten zu hoch dosiert?), aber wenn er erst mal in Schwung ist, geht es gut. Wenn ich ihn erst mal im Galopp habe, muss ich zwar auch immer wieder mal nachtreiben. Aber wir schaffen 5 Runden am Stück auf jeder Hand. Ohne das er hinterher zu kollabieren droht. :lol:
Nun konnte ich gestern nach der Arbeit aufgrund der Heuernte weder die Pferde bewegen noch inhalieren. Und auch das Bedampfen musste ausfallen. Es gab also seit 2 Wochen das erste mal wieder trockenes Heu aus Netzen direkt auf dem Boden. Sie können aber weiter die ganze Nacht raus nutzen das auch viel.
Er war heute morgen soweit unauffällig, am Ende der 20 min Longieren hörte ich aber so etwas wie Schleim beim Atmen. :violin: :heul: Aber kein Husten!
Kann ich davon ausgehen, dass die Allergietabletten doch nichts bringen, wenn er sofort auf das trockene Heu reagiert?


Tja und Jack hat trotz täglicher Bewegung, trotz Kaschmieder und hin und wieder inhalieren immer noch beim ersten oder zweiten Traben sowie direkt nach dem wälzen 2-3 Huster. Danach null. Das scheint also "chronisch" zu sein. Die Allergietabletten scheinen nach 3 Tagen nichts daran zu ändern. Weiter machen? Ehrlich gesagt glaube ich bei Jack auch nicht an ein allergisches Geschehen...
Ich glaub ich werde auch den Doc vom Buben dazu mal befragen.
Liebe Grüße
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Re: Austausch COB-Pferde

Beitragvon tara » Fr 26. Jun 2020, 10:55

tara hat geschrieben:
Do 25. Jun 2020, 13:33
Wenn du was für Lunge und Bronchien tun willst:
der hier war Montag bei uns am Hof.
Sehr nett sehr kompetent, und sehr effektiv.
Liebe Grüße
tara



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