Kolik

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Re: Kolik

Beitragvon Arabian » Mo 7. Okt 2019, 12:15

Wie hast du das Sternzeichen raus bekommen :-e :-o
„Reiten ist Suche nach Schönheit, Geradlinigkeit und Wahrheit.“
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Re: Kolik

Beitragvon Equester » Mo 7. Okt 2019, 12:23

Weil der Wassermann der ist, der sehr kreativ ist :mrgreen:
wir machen aus :hm: ein :dafuer2:

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Re: Kolik

Beitragvon Topsana » Di 8. Okt 2019, 20:45

Danke euch...

Equester, das klingt echt... ernüchternd. :? Ganz so schlimm bzw. oft war es bei uns noch nicht. Aber ich habe Angst, dass es das noch wird.
Hast du eine Gastroskopie machen lassen?

Hier bei uns ist momentan aber echt was los. Gestern hatte das Pferd eine Freundin dann eine Kolik, da bin ich noch hin. Und heute an einem anderen Stall habe ich auch was mit bekommen von wegen Kolik... :roll:

Das würde ja schon irgendwie auf's Wetter hindeuten... Aber kann es echt sein, dass es da (wie halt einfach jedes Jahr) ein bisschen kühler wird Richtung Herbst und dann reihenweise Pferde "umfallen"? Sind die so hypersensibel? Oder hat sich das Wetter verändert? Gab es da schon immer so viele Koliken oder ist das "neu"? Laut einer Freundin, war das "früher" nicht so...

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Re: Kolik

Beitragvon Equester » Mi 9. Okt 2019, 08:00

Topsana hat geschrieben:
Di 8. Okt 2019, 20:45

Equester, das klingt echt... ernüchternd. :? Ganz so schlimm bzw. oft war es bei uns noch nicht. Aber ich habe Angst, dass es das noch wird.
Hast du eine Gastroskopie machen lassen?
Wir leben damit :nix: , es scheint sich ja nicht verhindern zu lassen :seufz: .

Nachdem er diverse Koliken durch hatte und zunehmend unberechenbarer wurde, hatten wir ihn untersuchen lassen. Ergebnis: zig Magengeschwüre. Teils abgeheilt, teils aktiv, teils im Kommen. Wir haben das dann behandelt, das Futter umgestellt und waren sicher, dass wir die Ursache behoben hatten. Als die nächste Kolik kam, haben wir die Haltung geändert. Als die nächste Kolik kam, nochmal das Futter überdacht. Als die nächste Kolik kam Akupunktur, Homöopathie, klassisch mit Ta, Osteo, Equipment (hätte ja auch sein können) probiert. Als die nächste Kolik kam...... *undtäglichgrüßtdasmurmeltier* . Irgendwann hat mir mal ein TA gesagt, dass er evtl. einen Knick im Darm hat (hatte auf der Rennbahn einen schweren Unfall) , das schließen andere TA (besonders meiner) völlig aus. Jetzt stehe ich in kpl. Selbstversorgung, kleine Gruppe (viele Pferde haben auch schon mal zu Koliken geführt), keine Veränderungen (Veränderungen haben regelmäßig zu Koliken geführt....) nur gutes Heu (schlechtes Heu und Heulage haben zu Koliken geführt), Zähne werden regelmäßig gemacht (sollen auch schon mal zur Kolik geführt haben), regelmäßige Bewegung (Schonung wegen anderer Baustellen hat zu Kolik geführt) und trotzdem hat es uns dieses Jahr schon 2x erwischt. Die erste Kolik habe ich selber in den Griff bekommen, bei der zweiten musste der TA kommen.

Ich achte bei Wetterumschwüngen pingelig darauf, dass er entweder eingedeckt oder rechtzeitig ausgedeckt wird. Wenn es von warm auf kalt wechselt und er friert, verspannt er sich, dann bekommen wir gerne mal eine .....*passendesworteinsetz*. Wenn jetzt so viele in Deiner Umgebung mit Kolik beschäftigt sind, könnte das durchaus ein Grund sein. Teilweise müssen die Pferde Temperaturunteschiede bis zu 20 Grad in 24 Stunden verkraften (jedenfalls bei uns), da kann es leicht im Pferd durcheinander gehen.

Aber ich glaube, wir sind ein absoluter Sonderfall, jedenfalls habe ich noch nie davon gehört, dass ein Pferd über einen so langen Zeitraum so viele Koliken bekommen hat. :troest:
wir machen aus :hm: ein :dafuer2:

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Re: Kolik

Beitragvon Cate » Mi 9. Okt 2019, 08:36

Öhm, Nora kann das auch :roll:
Bei ihr kann jeder Wetterumschwung Kolik auslösen, die Rosse, Schmerzen (beim Reheschub damals :ohhh: ), ein halber Apfel - nein, allen streng verboten ihr irgendwas zu geben, aber trotzdem, wir mußten das ja auch erstmal rausfinden :wall: - Gras, Streß, Veränderungen, naß-kalt-windig .... soll ich weitermachen? :pfeif:
Bei ihr hilft ebenfalls rechtzeitig ein- oder ausdecken, Weißdorn bei entsprechenden Wetterlagen, Stutenkräuter um vor allem die ersten Rossen im Frühjahr abzumildern, möglichst wenig Streß, Heu, Heu, Heu .... und mir hilft, dass ich mal für mich entschiedne habe, ich kann nicht hellsehen und nicht hexen, mehr als mein möglichstes kann ich einfach nicht tun :nix:

Fine hat jetzt im Herbst gerne mal leichte Koliken, wenn es plötzlich nochmal richtig warm wird (goldener Oktober :vampschreck: ), da sie jetzt schon über einen Plüsch wie ein Eisbär verfügt. Da hilft nur Weißdorn und rechtzeitig Rallyestreifen scheren :mrgreen:
Es ist sinnvoll, sich mit dem Üben anzufreunden, denn man wird weit mehr Zeit mit Üben verbringen als damit, perfekt zu sein - Maren Diehl

Was wir sehen, hängt hauptsächlich davon ab, wonach wir suchen - Sir John Lubbock :puppy: :puppy:

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Re: Kolik

Beitragvon Topsana » Mi 9. Okt 2019, 22:34

Ohje, im Vergleich zu euch, ist das bei uns ja echt noch harmlos... bisher nur zwei schlimme Koliken in 6 Jahren, ein bisschen Bauchweh war auch noch so 2-3 Mal, aber nichts Ernstes und ohne Tierarzt.

Ich finde Koliken einfach echt unnötig. :seufz:

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Re: Kolik

Beitragvon Topsana » Sa 12. Okt 2019, 19:09

Also, ich muss sagen, dass ich doch immer noch ein bisschen die Osteobehandlung im Verdacht habe. Heute war eine Bekannte da, die Menschen-Physio ist, und die fand es sehr wahrscheinlich, dass die Kolik dieses und letztes Jahr durch die Behandlung ausgelöst wurde. Die war sich ziemlich sicher.
Und ich habe nun schon von zwei anderen Pferdeosteos gehört, die tatsächlich vor Kreislaufproblemen oder Koliken nach einer Osteobehandlung warnen. Also halt meinen, man sollte das Pferd die Tage danach immer gut im Blick haben, weil es schon sein KÖNNTE, dass was ist. In den meisten Fällen ist halt wohl nichts.

UND ich habe nochmal überlegt, in welchem zeitlichen Abstand es letztes Jahr war. Und tatsächlich war beide Male die Osteo am Samstag und die Kolik am Donnerstag. Fände ich schon einen komischen Zufall.
Und bei allen anderen Wetterumschwüngen (gibt ja mehr als einen Wetterumschwung im Jahr) hat mein Pony überhaupt nicht reagiert. Also auch nicht leichte Kolik oder sowas... nichts.

Gut, ich hätte auch gern, dass es die Behandlung war, das kann ich leicht verhindern oder mir überlegen, wie ich es in Zukunft mache. Da habe ich zumindest Möglichkeiten. Wetter ist halt immer sch... da ist man total machtlos. Und das Weißdorn zufüttern hätte ja auch nichts gebracht, wenn's das Wetter wär....

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Re: Kolik

Beitragvon Lottehüh » Mi 23. Okt 2019, 09:25

Vielleicht – oder sehr wahrscheinlich - ist es „einfach“ die Kombi, also Wetterumschwung bzw. Winterfell da und trotzdem warm – geht auf Kreislauf, Osteo -> Kreislauf, evtl. Stress oder eh schon angeknackster Magen wegen Fressbremse am Heunetz, Wurmdruck soll ja um diese Jahreszeit am höchsten sein, und dann hast Du geschrieben, dass der Boden Sand ist. Kann es sein, dass Dein Pony da hier und da mal was mit aufnimmt? Du gibst ja schon Flohsamenschalen.

Vielleicht ist die Osteo der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, denn ich denke, ein fittes Pferd sollte deshalb keine Kolik bekommen.

Oh man, das hört sich an, als würde ich Diene Haltung voll kritisieren, so ist das aber nicht gemeint, bitte entschuldige, falls das so rüber kommt.
Das Leben schenkt Dir ein Pferd - reiten musst Du schon selber.
:schritt:

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Re: Kolik

Beitragvon Topsana » Do 24. Okt 2019, 20:44

Kein Ding, ich bin ja dankbar um jeden Denkanstoß. :)

Ja, vermutlich ist es einfach eine Kombination aus allem.

Aber Wetter muss man dazu sagen, war bei beiden Koliken von warm auf kalt und auch nicht das erste Mal im Herbst, sondern das zweite oder dritte mal ein Umschwung zu kälterem Wetter. Und das finde ich irgendwie komisch, ich dachte immer, es würde ihr mehr zu schaffen machen von kalt auf warm. Und wenn ich ihr sonstiges Verhalten beobachte, dann ist es auch so, dass sie von kalt auf warm eher etwas "müde", erschöpft ist. Wenn es kalt wird, ist sie eher lustig drauf.
Also das jetzt anhand der Beobachtungen der ständigen Wetterumschwünge das ganze Jahr über.
Achja und seit der ersten schlimmen Kolik, gab es bei jedem Wetterumschwung vorbeugend Weißdorn. Vor der zweiten Kolik hatte ich auch schon mehrere Tage Weißdorn gefüttert.

Dass sie einen angeknacksten Magen hat wegen höchstens 4 Stunden Fresspause, kann ich mir nicht vorstellen. Wo ich sie kennen gelernt hatte, gab es 2-3 Mal eine kleine Portion Heu, da waren viele viele Stunden Fresspause und sie hatte damit Jahre lang kein (offensichtliches) Problem. Am letzten Stall hatte sie nachts auch eine Diätportion Heu in engmaschigem Netz, zwar mit Stroh gemischt, das hat sie aber nicht gefressen, deshalb auch lange Fresspausen.
Also so wenig/kurze Fresspausen wie jetzt seit sie an diesem Stall ist, hatte sie noch nie.
Seit der Kolik traue ich mich aber kaum noch die Fressbremse anzuziehen... Auf der anderen Seite ist sie aber einfach zu dick und ich habe auch keine Lust auf Hufrehe... :roll:

Würmer... ja möglich. (Halte ich auch eher für unwahrscheinlich, nach der ersten Kolik hatte ich auch gleich eine Kotprobe gemacht, war nichts. Aber ausschließen kann ich es nicht.)

Sand auch möglich, aber dafür bekommt sie ja eben seit der letzten Kolik Flohsamen...

Es gibt ja sämtliche verschiedene Koliken und Ursachen. Und von den vielen Menschen, mit denen ich schon darüber gesprochen hatte, kam auch die Idee, dass sie halt einfach anfällig für Koliken ist, evtl. auch irgendwo der Darm vielleicht einen leichten "Knick" oder sowas hat? Und durch die Osteo (Behandlung vom Beckenschiefstand), da irgendwas leicht verändert wird und dann halt zur Kolik führt...

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Osteo alleine die Ursache ist, aber halt evtl. der Auslöser, ja.

Nächsten Herbst gibt es jedenfalls keine Osteo und dann mal schauen, ob wir ohne Kolik durch kommen. Denn auf die genaue Ursache werde ich wohl nicht kommen.

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Re: Kolik

Beitragvon Arabian » Di 26. Nov 2019, 08:27

So jetzt hat es uns auch mal wieder erwischt.

Liss hatte mal wieder eine sehr schlimme Kolik, mit Dickdarmverlagerung, der Ta sagte gleich fragt bitte nicht warum, ich habe aufgegeben immer eine Erklärung zu finden. Und trotzdem bin ich jetzt auch wieder ein wenig am grübeln WARUM ?
Gründe : das Alter, Wetterlage (ich hatte den Tag davor auch unglaubliche Probleme), Futter da habe ich seit ca. 3 Wochen die MAisflocken dazu genommen und sie bekommt morgens und Abends ein Litermaß voll zum Müsli.

Jetzt schiebe ich es ein wenig auf die Maisflocken. Ich habe jetzt überlegt diese zu reduzieren, aber wir benötigen ja auch was zum auffüttern,
wollte jetzt Rübenschnitzel probieren, ist das sinnvoll nach einer Kolik, sind die leichtverdaulich und wieviel ?

Wir haben ja jetzt eine Woche auf und ab gehabt und in der Zeit hat sie nur Heu und Quetschhafer mit Leinsamen bekommen. Mash hat sie nach 2 Tagen nicht mehr angerührt :?
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