Akademische Reitkunst

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Cashew
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Cashew » So 3. Mai 2020, 21:35

Okapi hat geschrieben:
So 3. Mai 2020, 12:25
Weil dann auch unbedingt eine Kandare auf das Pferd sollte, damit es sich hinten mal setzt :?: , hab ich mich dann endgültig gegen diesen weiteren Weg entschieden. Allerdings arbeite ich gerade an der Hand immer noch so und hätte gern mal wieder wen, der da draufschaut.
Das ist nicht mehr aktuell. Bent Branderup war anfangs nicht für gebisslose Zäumungen, weil er nicht glaubte, damit die selben Resultate erreichen zu können. Jossy Reynvoet zB (und auch Kati Westerndorf, wer sie noch vom WzP-Forum kennt) waren aber - für sich selbst - gegen die Nutzung eines Gebisses. Inzwischen ist gebissloses Reiten soweit ich weiß akzeptiert und gleichgestellt.
Viele Grüße,
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Riff » So 3. Mai 2020, 22:05

Gleichgestellt glaube ich nicht. Kann ich mir auch nicht vorstellen.

Die Akademiker, die ich kenne, sind ewig gebisslos geritten und am Ende doch alle bei der Kandare gelandet. Was auch Sinn gemacht hat und ein anderes Ergebnis bringt.

Mir ist es egal, ob mit oder ohne, aber es ist- aus meiner Sicht- doch ein Unterschied.
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Cashew » So 3. Mai 2020, 23:43

Ich meinte mit gleichgestellt auch eher, dass man auch "gebisslos" ( ;-) ) in die Ritterschaft aufgenommen werden kann. Hier dazu ein kleiner Auszug der Webseite:
Squire examination

The horse participating in the test must be at least 7 years old. The test is a test on the seat as a primary aid. All other aids used are secondary aids, being secondary to the seat aid.

The squire test must be ridden with four reins, three in held in the outside hand and one in the inside hand, or all reins in the outside hand. The following tack combinations are allowed during the squire test:

Four reins on the cavesson or cavemore (two attached on the nose band, two attached on the chin piece)
Four reins on the curb (two attached at the hight of the mouthpiece, two attached on the shanks)
Two reins on the cavesson, two reins on the curb
Two reins on the cavesson, two reins on the snaffle
Two reins on the cavesson, a neckrein
Two reins on the snaffle, a neckrein
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Riff » Mo 4. Mai 2020, 06:58

Achsooooo
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Scheckenfan » Mo 4. Mai 2020, 07:16

Hab auch BB schon ein sehr fortgeschrittenes Pferd gebisslos reiten sehen :nix:

Mein Pferd hat sich ja vor Jahren schon für ein kimblewick entschieden, völlig reitweisen unabhängig... Von dem her :nix:
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst in dieser Welt.
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Riff » Mo 4. Mai 2020, 08:24

Ja, die kann man auch gebisslos reiten. Aber die meisten werden trotzdem immer auch mit Kandare geritten. Nicht nur gebisslos.
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Labeo » Sa 8. Aug 2020, 20:20

https://youtu.be/s1jrXsux2-4

Jahre nach dem hier auf den ersten Seiten verlinkten Video. Eine Korrektur seitens Julika Tabertshofer bzgl. mehr Vorwärts.

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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Riff » Sa 8. Aug 2020, 20:45

Ich verstehe ihren Ansatz und finde den auch gut- aber für mich tun dem Pferd die Füße weh. Ich kann da gar nicht hinschauen. Der lahmt ganz schön.
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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Nucades » So 9. Aug 2020, 07:59

Ja, deutlich lahm. Sollte für mein Empfinden so nicht geritten werden, egal wie und von wem.

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Re: Akademische Reitkunst

Beitragvon Labeo » So 9. Aug 2020, 10:52

Das ist mir auch unklar, warum der lahm ist. Nach dem Galopp lief er etwas besser.

Ich fand es halt nur spannend, dass sie schon deutliche Worte gefunden hat, dass ihr Ansatz nicht ganz optimal war. Macht ja auch nicht jeder Trainer.


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